Bildung in Bornheim: Schule trifft Arbeitswelt

Bildung in Bornheim : Schule trifft Arbeitswelt

Europaschule Bornheim vereinbart zwei neue KURS-Lernpartnerschaften.

In einer Feierstunde wurden in der vergangenen Woche die Kooperationsverträge zwischen der Europaschule Bornheim und den Partnern Debeka, Geschäftsstelle Brühl sowie der Kreissparkasse Köln, Regionale- Filiale Bornheim unterzeichnet. Durch die neuen KURS-Lernpartnerschaften bekommen Schüler qualitative Unterstützung rund um die Bewerbung. Dabei erhalten sie Einblicke in die Unternehmen, lernen Ausbildungsmöglichkeiten in Berufsbereichen von Banken und Versicherungen kennen, können bei Betriebspraktika Erfahrungen sammeln und werden in Computerkursen geschult.

KURS - Kooperation Unternehmen der Region und Schule - ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln und der Industrie- und Handelskammern zu Köln, Aachen und Bonn/Rhein-Sieg sowie der Handwerkskammer zu Köln. KURS bringt Schulen und Unternehmen zusammen, um damit beim Übergang von Schule zu Beruf zu unterstützen.

"Schule ist natürlich mehr als nur Vorbereitung auf Beruf oder Lieferant für die Wirtschaft. Grundsätzlich ist aber eine frühe Begegnung mit der Arbeitswelt unverzichtbare Hilfe bei der Berufsorientierung. Die Schüler sind durch den praxisorientierten Unterricht und die Erfahrungen vor Ort motivierter und Inhalte werden authentisch." Mit diesen Worten begrüßte Schulleiter Christoph Becker Schüler, Kollegen und Gäste aus Wirtschaft und Politik. Landrat Sebastian Schuster betonte in einer sehr persönlich gehaltenen Rede die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Schule, Wirtschaft und Verwaltung an einem reibungslosen Übergang von Schule in Beruf und Studium.

Nach Auffassung von Karl-Robert Weigelt, Leitender Regierungsschuldirektor der Bezirksregierung Köln, bieten Unternehmen außerschulische Lernorte, auf die Schulen angewiesen sind, um ihrem Bildungsumfang gerecht zu werden. "Ein Unternehmen bietet vielseitige Handlungsfelder, durch die es Schülern möglich wird, eigene Stärken und Schwächen besser zu erkennen, um somit bei der eigenen beruflichen Orientierung bessere Entscheidungen treffen zu können. Mit den dadurch erworbenen Schlüsselqualifikationen verbessern sie außerdem ihre Chancen auf eine Berufsausbildung", erläuterte er das Konzept.

Ludwig Radermacher für die Kreissparkasse und Karsten Heinol für die Debeka unterstrichen noch einmal vor allem für die anwesenden Schüler ihre Anliegen: "Wenn Schule und Wirtschaft sich füreinander öffnen, können beide Seiten voneinander profitieren."

Lehrerin Rebecca Bähr machte mit ihren Schülerinnen und Schülern aus dem Kursus "Darstellen und Gestalten" in zehn kurzen Szenen klar, was man bei Bewerbungsgesprächen besser nicht machen sollte. Die Big Band der Schule unter der Leitung von Bernd Holtberndt und Balthasar Guggenmoos gaben dem Festakt einen feierlichen Rahmen.

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