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Zirkusworkshop: Schüler zeigen in Waldorfer Nikolausschule die Ergebnisse

Zirkusworkshop : Schüler zeigen in Waldorfer Nikolausschule die Ergebnisse

"Hereinspaziert" und "Manege frei" hieß es am Samstag in der Turnhalle der Nikolausschule in Waldorf. In einer Projektwoche, die unter dem Motto "Alle in einem Boot" stand, haben rund 220 Grundschulkinder im Alter von sechs bis elf Jahren zur Show des "Nikolaus Circus" geladen. Und dabei fehlte es an nichts: Von Akrobatik über Clownerie bis hin zu Seiltanz war alles dabei.

"Es ist erstaunlich, was die Kinder in der kurzen Zeit alles auf die Beine gestellt haben. Und mit wie viel Eifer und Begeisterung sie dabei sind", sagte Petra Domscheit, Rektorin der Nikolausschule. Unterstützt wurde die diesjährige Projektwoche vom Kölner Spielzirkus, der bereits seit 29 Jahren unter dem Motto "Mitmachen und Mitlachen" Projekte mit Kindern durchführt. Aber auch Eltern und Lehrer engagierten sich sehr. "Es ist schön zu sehen, wie groß der Teamgedanke unter Eltern, Kindern und Lehrerkolleg ist", so Domscheit.

Denn auch Kinder, die sich sonst nur schwer integrieren oder eher schwach im Lernen sind, haben sich mit viel Ehrgeiz beteiligt und ihr Können unter Beweis gestellt. Und so begeisterten die Grundschüler in insgesamt drei Vorstellungen mit jeweils anderen Artisten als lustige Clowns, geschickte Tellerdreher oder talentierte Jongleure. Die kraftvollen Superman-Akrobaten bauten mehrstöckige Menschenpyramiden, während die "Püscheltänzer" mit flotten Schritten faszinierten. Ob Seiltänzer, Akrobatik an der Leiter oder "verrückte" Jongleure - die Schüler nahmen die Zuschauer mit auf eine große Reise durch die spannende Zirkuswelt.

In einer lebhaften Fakirnummer wagten sich die kleinen Nachwuchsartisten ohne Tricks auf spitze Nagelbretter oder über scharfe Glasscherben. So auch der siebenjährige Justus, der sich auf einem Bein auf den Haufen klarer Kristalle traute. Und auch die beiden Zirkusdirektoren Luisa und Max, die äußerst souverän durchs Programm führten, bekamen vom Publikum jede Menge Applaus. Finanziert wurde das rund 4750 Euro teure Projekt zum Teil von Geldern aus dem Sponsorenlauf der Schüler. Der Förderverein, die Bornheimer Bürgerstiftung und die Volksbank ergänzten mit Spenden.