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Nahverkehr im Linksrheinischen: RVK-Fahrgäste können Taxibusse jetzt online buchen

Nahverkehr im Linksrheinischen : RVK-Fahrgäste können Taxibusse jetzt online buchen

Die Regionalverkehr Köln bietet eine neue Option an: Taxibusse und Anrufsammeltaxis können im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis ab sofort online gebucht werden. Auch über die RVK-App lassen sich die Fahrten buchen.

Ab sofort können Fahrgäste Taxibusse und Anrufsammeltaxis (AST) im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis auch online buchen. Das teilte das Unternehmen Regionalverkehr Köln (RVK) jetzt mit. Die Buchung ist über Computer möglich, aber auch per Smartphone oder Tablet mit der RVK-App.

Ohne die App müssen Interessenten nach RVK-Angaben auf der Seite www.rvk.de das Taxibus-Logo im oberen Menübereich anklicken. Anschließend ist eine Registrierung mit Mailadresse und Handynummer möglich. Buchungen können laut RVK für bis zu vier Personen pro Fahrt vorgenommen werden, die Fahrten müssen bis spätestens 30 Minuten vor Fahrtbeginn gebucht werden.

 Wie das Unternehmen weiter mitteilte, ist die Onlinebuchung kostenlos. Der Ticketkauf oder die Prüfung eines vorhandenen Abo-Tickets erfolge im Fahrzeug. Trotz des neuen Angebots können Fahrten auch weiterhin telefonisch bestellt werden. Kontakt: ☏ 02 44 1/99 45 45 45.

Taxibusfahrten auf zwölf Linien

Wie Diana Jerchel von der RVK-Pressestelle auf Nachfrage des General-Anzeigers erläuterte, gibt es im Linksrheinischen Taxibus-Fahrten auf zwölf regulären Buslinien: 740, 741, 747, 749, 750, 812, 817, 818, 843, 859, 880 und 883. „Wichtig sei hier der Hinweis, dass es sich bei diesen genannten Linien um einzelne Fahrten handelt, die überwiegend am Wochenende beziehungsweise in den eher schwach frequentierten Zeiten stattfinden“, so Jerchel.

Diese Fahrten seien in den jeweiligen Minifahrplänen mit einem Telefonhörer gekennzeichnet. Sprich: Zu schwach ausgelasteten Zeiten fahren keine gewöhnlichen Linienbusse, sondern eben Taxibusse. Diese fahren nach Angaben der RVK-Sprecherin aber auf dem gleichen Weg wie die jeweilige Buslinie und bedienen die gleichen Haltestellen, allerdings nur nach vorheriger Bestellung. Die Trägerschaft obliegt dem Rhein-Sieg-Kreis als sogenanntem Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr.

Fahrten sind bis zur eigenen Haustür möglich

Anrufsammeltaxis gibt es nur in Rheinbach und Bornheim. Der Unterschied zwischen AST und Taxibus besteht etwa in der Trägerschaft. „Bei den AST-Verkehren obliegt sowohl die Konzeption als auch Trägerschaft den Kommunen, in deren Gebiet das Angebot verkehrt“, führte Jerchel aus. Zusammen mit den Verkehrsunternehmen würden Haltestellen festgelegt und Fahrpläne entwickelt. Die Abfahrt erfolge ab der Haltestelle, die Beförderung dann bis zur Haustür, sofern sie im Gebiet des Anrufsammeltaxis liegt, so Jerchel weiter. Auf beiden Angeboten gelten die regulären VRS-Tarife.