Weihnachtsmarkt der Sechtemer Dorfgemeinschaft: Rentier-Rodeo und mehr

Weihnachtsmarkt der Sechtemer Dorfgemeinschaft : Rentier-Rodeo und mehr

Ob Kerzen, Ringelsocken oder Marmelade: Bereits zum fünften Mal richtete die Sechtemer Dorfgemeinschaft den Weihnachtsmarkt auf dem Weilerplatz aus. Rund 20 Stände mit Geschenkideen und Selbstgemachtem lockten die Besucher an.

Für Kinder gab es etwas ganz Besonderes: ein bockiges Rentier. Zwar kein lebendiges, aber trotzdem ein sehr aktives in Form eines Rentier-Rodeo, auf dem die Kinder reiten konnten. Dominik Linke aus Sechtem fand das toll: "Das sollte es auch die nächsten Jahre geben, das ist eine super Idee", so der Zehnjährige. "Anfangs war es leicht, die zweite Stufe war dann aber schon etwas schnell. Ich bin nach genau einer Minute runtergefallen", sagte er und stellte sich gleich noch ein zweites Mal in der Warteschlange an.

Auf dem Weihnachtsmarkt durfte nur verkauft werden, was auch selbst hergestellt war. Am Stand von Nina Oldenburg gab es davon reichlich. "Ich verkaufe bunten Firlefanz für die Seele, man braucht es nicht, aber man liebt es", so die 44-Jährige über ihre Auswahl an Taschen und Schlüsselanhängern. Gestecke, Basteleien und Plätzchen gab es bei Anneliese Kilon (55) und Dana Keller (24).

"Wir sind total beeindruckt von dem Markt hier, der ist schöner als der Bonner oder Kölner, weil es so viel Selbstgemachtes gibt", sagte Kilon. "Man kennt die Leute, die hier verkaufen, die Gemeinschaft ist wirklich schön", meinte Karsten Koch (37). Zum ersten Mal dabei war der Sechtemer Steinmetz Gerd Gemünd (46), der sein Hobby, das Schmieden, demonstrierte: "Ich habe mich schon als Kind für Messer interessiert, sammle sie und stelle sie selbst her."

Zufrieden zog Ortsvorsteher Rainer Züge Bilanz: "Die Veranstaltung ist jetzt in Sechtem angekommen. Es ist ein tolles Flair hier und fühlt sich wie zu Hause an."

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