Sankt-Hubertus-Schützen Hemmerich: Reinert Kersting ist neuer Schützenkönig

Sankt-Hubertus-Schützen Hemmerich : Reinert Kersting ist neuer Schützenkönig

Reinert Kersting setzt sich in einem spannenden Wettkampf gegen seine Konkurrenten durch und ist Hemmerichs neuer Schützenkönig. Nach 2016 war es der zweite Versuch, die Königswürde zu erlangen.

Nach einjähriger Pause haben die Sankt-Hubertus-Schützen Hemmerich seit Montag wieder einen Regenten an ihrer Spitze. Nach einem äußerst spannenden Wettkampf setzte sich punkt 21.06 Uhr Reinert Kersting mit dem 60. Schuss gegen seine Konkurrenten Ulrike Werker und Matthias Piede durch.

Die Schießmeisterin und der zweite Schriftführer verfehlten damit beide den angestrebten Titel Kaiser. Für Kersting war es nach 2016 der zweite Versuch, die Königswürde zu erlangen. „Es war ein erhebendes Gefühl, als der Vogel fiel. Ich war regelrecht erschrocken“, beschrieb der gelernte Maschinenbauer und jetzige Kraftfahrer, der mit seinem 40-Tonner die ganze Woche unterwegs ist, seine Gefühle. Zu den ersten Gratulanten gehörte denn auch seine Frau Monika.

Mit einem Kleinkalibergewehr ausgeschossen wurde darüber hinaus das Gesteck des Holzvogels. Erfolgreich waren Manfred Franzen (linker Flügel), Waltraud Weber (rechter Flügel), Ulrike Werker (Schweif) und Angelika Brummund (Kopf).

Kersting folgt als Schützenkönig auf Nicole Härms-Langula, die 2016 das Amt inne hatte, und 2017 Schützenliesel und Bezirkskönigin wurde. „2017 war ich der einzige, der auf den Schützenkönig schießen wollte. Also gab es keinen Wettkampf. Umso mehr freue ich mich, dass es jetzt geklappt hat“, meinte Kersting freudestrahlend. Talent für den Schießsport zeigten auch wieder einmal die Kinder von Härms-Langula. So wurde der 14-jährige Marc Langula mit dem 14. Schuss Schülerprinz und seine Schwester Felina Härms (10) mit dem Lasergewehr Bambiniprinzessin.

Die neue Schützenliesel heißt Annemie Fischenich, und den Titel Bürgerkönig sicherte sich Martin Tschatta. Beim Vereinsschießen hatte schließlich die Freiwillige Feuerwehr die Nase vorn, gefolgt vom SV Vorgebirge.

Mit der Resonanz des dreitägigen Schützenfestes zeigte sich die Bruderschaft sehr zufrieden. Während es am ersten Abend eher gemütlich im Kreise der Schützen und einiger Hemmericher zuging – „das liegt auch daran, dass wir keinen König hatten“, so Kersting – war am Sonntag und Montag das Gelände der Hubertianer gut besucht. Musikalischer Höhepunkt war der Auftritt von Nina & Jan.

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