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Konzert der Cortingas in Merten: Nur noch aus „Spaß an der Freude“

Konzert der Cortingas in Merten : Nur noch aus „Spaß an der Freude“

Eigentlich hatten sie sich 1982 schon aufgelöst. Doch dann fanden sie wieder zusammen: Die Cortingas begeistern mit Hits der 60er, 70er und 80er Jahre.

Die Zeiten, in denen die Cortingas an den Wochenenden von Bühne zu Bühne zogen, gehören der Vergangenheit an. Heute spielen die fünf Musiker, die in den 60er Jahren für volle Tanzsäle in der Region sorgten, nur noch etwa zehn Konzerte pro Jahr. „Aus Spaß an der Freude und nur dort, wo wir wollen“, so Gründungsmitglied Klaus Henseler.

In der Mertener Gaststätte Treffpunkt scheinen diese beiden Auswahlkriterien zuzutreffen, denn seit Jahren erfreuen die Cortingas dort regelmäßig ihr treues Stammpublikum, das – wie es die Band augenzwinkernd formulierte – im Gegensatz zur den Musikern „kein bisschen“ älter geworden ist. Nach der Auflösung der Band im Jahr 1982 hatten die Cortingas im Jahr 2002 wieder zusammengefunden. Im Gepäck hatten sie am Samstag ein buntes Programm der 60er, 70er und 80er Jahre. „So ist für jeden Geschmack etwas dabei“, meinte Gitarrist Henseler.

Einmal pro Woche trifft er sich mit seinen Bandkollegen Theo Klein, Josef Meller und Ralf Heinen zur Probe bei Gitarrist Heinz Weber in Alfter. „Wir haben immer noch Freude daran, zusammen zu spielen. Und solange das so ist, werden wir weitermachen“, versprach Hensler.

Eine Aufwärmphase brauchten die Fans der Cortingas offensichtlich nicht: Beim Elvis-Presley-Hit „Return to sender“ blieb die Tanzfläche ebenso wenig leer wie beim Schlager „Rote Lippen soll man küssen.“