Nahversorgung: Neuer Rewe-Markt in Waldorf will im Dezember eröffnen

Nahversorgung : Neuer Rewe-Markt in Waldorf will im Dezember eröffnen

Die Arbeiten im Gewerbegebiet liegen im Plan. Vorgesehen sind am Donnerbachweg eine Verkaufsfläche von 1700 Quadratmetern und 95 Parkplätze.

Der Baufortschritt beim künftigen Rewe-Markt am Donnerbachweg im Waldorfer Gewerbegebiet ist nicht zu übersehen. „Die Eröffnung ist, wie gehabt unter Vorbehalt, für Anfang Dezember 2018 geplant“, sagte Christiane Preisen, Sprecherin der Rewe-Group für die Region West, auf Anfrage des General-Anzeigers. Auch an der Investitionssumme im mittleren, einstelligen Millionenbereich – eine genaue Summe nannte Preisen nicht – habe sich nichts geändert.

Die rechte Seite des Neubaus werde deshalb höher gebaut, weil dort Sozialräume für die Mitarbeiter entstehen. „Die Auslagerung dieser Räume auf das Obergeschoss hat den Vorteil, dass diese größer ausfallen können und somit unseren Mitarbeitern mehr Komfort bieten“, erklärte Preisen.

Zum Hintergrund: Im vergangenen Oktober haben die Arbeiten für den neuen Supermarkt begonnen, der unter dem Titel „Green Building Gold“ läuft. Das englische Wort „Green“, auf Deutsch grün, soll den ökologischen Aspekt, sprich Klima-, Umweltschutz und Nachhaltigkeit, unterstreichen. Preisen: „Es gibt ein spezielles Energiekonzept. So wird der Markt weitgehend CO2-neutral betrieben.“

Convenience-Lebensmittelund Produkte aus der Region

Zudem seien moderne Heizungs-, Lüftungs-, Beleuchtungs-, Klima- und Kälteanlagen in Kombination mit Dämmung und umweltverträglichen Baustoffen vorgesehen, die den Energieverbrauch im Vergleich zu einem Standardbau um 40 Prozent verringern. Auf insgesamt 1700 Quadratmetern sollen die Kunden dann frische Produkte genauso wie Convenience-Lebensmittel, die vorgefertigt sind, und Waren aus der Region bekommen – auch an Bedienungstheken. Für den Einkauf stehen rund 95 Parkplätze zur Verfügung.

In der Vergangenheit hatte der Neubau für politischen Hickhack gesorgt (der General-Anzeiger berichtete). Grund: die Größe des Neubaus, über welche die Fraktionen von CDU und FDP viel diskutierten. Zwischenzeitlich plädierten sie für eine kleinere Planung. Der bisherige Markt hatte eine Verkaufsfläche von 1100 Quadratmetern. Die Bornheimer Politik hatte sich erstmals Anfang November 2012 mit dem Thema beschäftigt. „Das jetzige Übergangsgebäude wird künftig als Getränkemarkt mit eigenem Eingang genutzt“, sagt Preisen. Das ehemalige Supermarktgebäude existierte mehr als drei Jahrzehnte auf dem Areal, wo nun der Neubau entsteht.