Betreuungsangebot: Neue Kita kommt nach Bornheim-Rösberg

Betreuungsangebot : Neue Kita kommt nach Bornheim-Rösberg

Neue Betreuungsplätze sollen auf einem Teil des alten Sportplatzes, dem Tennenplatz, entstehen. Die Dorfgemeinschaft will dort das ehemalige Sportheim dauerhaft weiternutzen.

In Rösberg soll eine weitere Kita entstehen: Der Jugendhilfeausschuss hat dem Stadtrat einstimmig empfohlen, auf einem Teil des ehemaligen Rösberger Sportplatzes eine Kita einzurichten.

Ursprünglich sollte der Beschlussentwurf die Entwicklung eines Dorf-/Multifunktionsplatzes einbeziehen. Da die Errichtung einer Kindertagesstätte oberste Priorität haben soll, folgten die Ausschussmitglieder dem Vorschlag der Verwaltung, das Planverfahren zunächst ausschließlich auf die Kita zu beschränken. Die restliche Fläche solle später geplant werden.

„Eine stufenweise Entwicklung hat den Vorteil, dass zunächst der dringendste Bedarf – die Verbesserung des Betreuungsangebots für Kinder – gedeckt werden kann, ohne die anderen Entwicklungsmöglichkeiten außen vor zu lassen“, war der städtischen Sitzungsunterlage zu entnehmen. Die Stadt befürworte weiterhin, einen Dorfplatz zu errichten und die Fläche eventuell als Wohnbauland zu entwickeln, heißt es weiter. Dies könnte später gemeinsam mit der Fläche oberhalb des Fürchespfads erfolgen.

Wie berichtet, wird der Tennenplatz, der sich im Besitz der Hagen-Schebenschen-Stiftung befindet, seit der Auflösung des SSV Rösberg im Jahr 2016 nicht mehr genutzt. In den vergangenen Monaten wurden mehrere Varianten für die zukünftige Nutzung diskutiert. Bei einer Dorfversammlung auf Initiative von Ortsvorsteher Peter Tourné hatten sich die Anwesenden für eine Kita und einen Multifunktionsplatz ausgesprochen.

Die Empfehlung des Jugendhilfeausschusses muss vor der endgültigen Entscheidung im Rat noch durch drei Ausschüsse. Was das ehemalige Sportheim am Fürchespfad betrifft, hat sich seine Nutzung als Dorfgemeinschaftshaus „Haus am Turm“ bewährt und für die Ortschaft und die ortsansässigen Vereine als bereichernd herausgestellt.

Der Vertrag mit der Dorfgemeinschaft Rösberg sah die Nutzung zunächst für ein Jahr vor. Aufgrund der positiven Entwicklung will die Dorfgemeinschaft den Vertrag nunmehr als eingetragener Verein weiterführen.