Ursulinenschule in Hersel: Klarinettist Nicolai Pfeffer stellte sich beim Projekt "Rhapsody in School"

Ursulinenschule in Hersel : Klarinettist Nicolai Pfeffer stellte sich beim Projekt "Rhapsody in School"

Gespannt warteten die 60 Schülerinnen der 6b und 7b des Gymnasiums der Erzbischöflichen Ursulinenschule in Hersel auf ihren Gastlehrer. Denn statt Musikunterricht bei Lehrerin Christian Strucken-Paland, erlebten die Elf- bis 13-Jährigen mit dem Kölner Klarinettisten Nicolai Pfeffer einen Solokünstler und Kammermusiker.

Begeistert erklärte und spielte er Auszüge aus Kompositionen von Robert Schumann, Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms und Ludwig van Beethoven. Während die Ursulinenschule zum zweiten Mal am Projekt "Rhapsody in School", einer Initiative von Künstlern, die Kindern und Jugendlichen durch Besuch von Künstlern in Schulen an klassische Musik heranführen wollen, teilnahmen, war es für Pfeffer eine Premiere.

Offen stellte er sich den Fragen der Schülerinnen, die sich schon im Vorfeld mit dem Instrument Klarinette und der Homepage des Künstlers auseinandergesetzt und sich Fragen überlegt hatten. Ob es um seinen persönlichen Werdegang als Musiker oder um die Geschichte der Klarinette ging - der 28-Jährige beantwortete ohne Zögern alles, was die Mädchen wissen wollten.

Viele von ihnen erlernen selbst ein Instrument, wie Julia Querbach aus der 7b. Seit vier Jahren setzt sie sich mit der Klarinette auseinander und fand die schnellen Läufe, die Pfeffer vortrug, recht "beachtlich". Leonie (12) aus der 6b dagegen hatte vorher "noch nie jemanden Klarinette spielen gehört" und hörte umso gespannter zu.

Eine Bereicherung war die Stunde auch für Christiane Strucken-Paland. "Wir sind froh, dass wir einen Klarinettisten zugeteilt bekommen haben", meinte sie. Für Pfeffer, der in Deutschland und Europa viel auf Konzerttourneen unterwegs ist und nebenbei junge Menschen unterrichtet, war der Abstecher nach Hersel eine neue Erfahrung. Angenehm überrascht zeigte er sich angesichts der zahlreichen kompetenten Fragen. Auch wenn die Schülerinnen manchen klassischen Komponisten nicht kannten.

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