UWG Bornheim: Finanzielle Belastung befürchtet

UWG Bornheim : Finanzielle Belastung befürchtet

Die UWG Bornheim befürchtet durch eine Wertminderung der RWE-Aktien des Rhein-Sieg-Kreises eine zusätzliche finanzielle Belastung der kreisangehörigen Kommunen. Wie berichtet, wirkt sich die Krise bei dem Energiekonzern auch auf den Rhein-Sieg-Kreis aus.

Während der Wert der RWE-Aktien des Kreises 2008 noch bei mehr als 121 Millionen lag, liegt er inzwischen nur noch bei rund 37 Millionen Euro. Dadurch verringere sich die allgemeine Rücklage von 149 auf 64 Millionen Euro. Bei dieser Rücklage handelt es sich laut UWG nur um einen Buchwert, nicht um Geld auf einem Konto.

Sie diene dazu, Fehlbeträge im Haushalt durch eine Buchung auszugleichen, so die Vereinigung. Die UWG befürchtet nun, dass der Kreis für den Verbrauch dieses Scheinvermögens von den kreisangehörigen Kommunen nach dem neuen Umlagengenehmigungsgesetz eine Sonderumlage einfordert und somit echtes Geld zurückerhält "für ein Vermögen, was in Wirklichkeit nie vorhanden war".

In diesem Zusammenhang verweist die UWG auch auf das Thema Rhenag. Denn der Kreis wolle nach wie vor eine Beteiligung. "Mit Steuergeldern darf nicht gezockt werden", findet die UWG, die daher auch in Zukunft "solch unsicheren Geschäften ihre Zustimmung verweigern" wird.

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