"Der Geist im Rathaus": Die Chorvereinigung Walberberg zeigt eine Komödie

"Der Geist im Rathaus" : Die Chorvereinigung Walberberg zeigt eine Komödie

Seit mehreren Jahrzehnten sind die jährlichen Theateraufführungen der Chorvereinigung Walberberg eine nicht mehr wegzudenkende Tradition. So wie jetzt wieder im voll besetzten Saal im Landhaus Wieler.

Seit Mitte Juni laufen die Proben auf Hochtouren. "Drei bis vier mal wöchentlich treffen sich die Schauspieler. Bei so einem großen Arbeitsaufwand müssen auch die Familien mitmachen", lobt Wilhelm Nonn, Vorsitzender der Chorvereinigung, das großartige Engagement seiner Mitsängerinnen und -sänger.

Mit der Komödie "Der Geist im Rathaus" von Hans Schimmel hatte das Team um Christoph Stalz wieder einmal ein Stück mit humorvollem Lokalkolorit ausgesucht und mit einer bestens vorbereiteten Truppe auf die Bühne gebracht.

Im Rathaus treibt das grüngesichtige Gespenst mit Namen Nikolaus Nachtigall alias Thomas Junker sein Unwesen und wirbelt das Leben einiger Beamter und Bürger ganz schön durcheinander. Dass es sich zum großen Vergnügen des Publikums auch im Internet auskennt und sogar durch Wände gehen kann, sieht nur der frustrierte und eher zerstreute Beamte Theobald Müller, gespielt von Hans-Jürgen Breidenbach.

Charlotte Stalz als kesse Kollegin Elfriede Schwarz, die elegante Bürgermeisterin (Elke Behrens), die nur ihre Karriere im Kopf hat und der Unternehmensberater (Ralf Buchinger), der für alles eine nicht ganz uneigennützige Lösung hat, gehören ebenfalls zur Rathaus-Mannschaft.

Gisela Läge als neugierige Putzfrau, Sabrina Roos, die mit ihren Blicken in die Zukunft nicht immer richtig liegt und die streitbaren Nachbarinnen, gespielt von Josi Schumacher und Gerlinde Roos, ergänzten das Team auf der Bühne mit viel Humor und großer Spielfreunde.

Ulla Stalz, Petra Montenarh und Hans-Martin Kaesmacher waren die Helfer hinter der Bühne. Mit begeistertem Beifall bedankte sich das Publikum für ein paar unbeschwerte, fröhliche Stunden.