GFO-Standortfest in Merten: Der Hausmeister als Herr der Frösche

GFO-Standortfest in Merten : Der Hausmeister als Herr der Frösche

Beim Jahrmarkt der Sinne in Merten werden die Besucher in die 1920er Jahre versetzt. Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe setzen das Projekt "Wohnen im Klostergarten" um.

Ein großes Fest sollte es werden, ein großes Fest war es am Ende auch. Viele Hundert Gäste nutzten das Standortfest für einen Rundgang über das Gelände der Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO) in Bornheim-Merten.

Unter dem Motto „Jahrmarkt der Sinne“ hatten die Bewohner und Mitarbeiter aller Einrichtungen der GFO ein buntes Fest auf die Beine gestellt. Mit dabei waren das Seniorenzentrum St. Elisabeth, der Paulinenhof, das Mutter-Kind-Haus „Aline“, die Gruppe „Jonas“, das Gemeinschaftswohnprojekt „Gemeinsam Wohnen im Klostergarten“, der Kindergarten im Alten Kloster, der SSV Merten und das Theater im Alten Kloster.

Die Besucher erfreuten sich an zahlreichen Jahrmarktattraktionen, Musik aus den 1920er-Jahren der Band „Powerkraut“ und an kulinarischen Köstlichkeiten. Wer einen Blick in seine Zukunft riskieren wollte, konnte sich mehr oder weniger vertrauensvoll an eine Wahrsagerin wenden.

Auch ein Flohzirkus war vor Ort. Floh-Dompteurin Ursula Meeth, im echten Leben ist sie die Leiterin des Seniorenzentrums, ließ ihre Flöhe Karla-Charlotta und Karl waghalsige Kunststücke vollbringen. „Zur Kräftigung der Flöhe habe ich in einer Flasche echtes Raubtierblut aus China mitgebracht. Für meine Flöhe gibt es eben nur das Beste“, witzelte die Herrin der Flöhe. Daraufhin wagten ihre Schützlinge, die nicht wirklich vorhanden waren, zur Freude der kleinen Gäste einen dreifachen Looping und einen Sprung durchs Feuer. Unterhaltsam weiter ging es mit der neu gegründeten Theatergruppe „Lückenbüßer“.

Diese setzt sich aus den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mertener GFO zusammen. Dass die Laienkünstler Freude und Spaß bei ihrem Showprogramm „Spektakel im Park“ hatten, merkten die Zuschauer schnell und honorierten den Auftritt mit großem Applaus. Beim anschließenden „Zirkus der Generationen“ zeigten große und kleine Künstler aller GFO-Einrichtungen ihr kreatives Können: Die Kindergartenkinder präsentierten eine Akrobatiknummer, der Seniorenchor „Lissys Liederrunde“ sang ein Zirkus-Potpourri, der Hausmeister der GFO zeigte eine Dompteurnummer mit Fröschen. Das Besondere daran: Die Frösche waren allesamt verkleidete Kollegen. Den Abschluss bildete eine Luftballon-Aktion, bei dem jeder Besucher einen bunten Luftballon mit einem Wunsch in den Bornheimer Himmel steigen lassen konnte. Bereits am Vormittag begann das Fest mit einem ökumenischen Gottesdienst.

Aktuell realisiert die GFO auf dem Mertener Areal das Gemeinschaftswohnprojekt „Gemeinsam Wohnen im Klostergarten“. Das Objekt soll im August dieses Jahres bezogen werden. Derzeit sind noch insgesamt drei Wohnungen frei. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu einem Informationsaustausch am Dienstag, 11. Juli, eingeladen.

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