„Der beste Chor im Westen“: Chöre aus Bornheim und Bonn bei WDR-Wettbewerb

WDR-Wettbewerb : Bonner und Bornheimer bei „Der beste Chor im Westen“

Bei der vierten Ausgabe des Formats singen unter anderem die Bonn/Bornheimer Formation „S(w)ing­­ ­and Praise-Mixed“ und der Kinder- und Jugendchor des Theaters Bonn um den Sieg. 20 Chöre aus ganz NRW sind in der Auswahl.

Der WDR-Wettbewerb „Der beste Chor im Westen“ geht in die vierte Runde. Chöre aus ganz NRW konnten sich bis Ende Juni dafür bewerben. Nach Auswertung aller Bewerbungen hatte sich die Jury für 20 Chöre entschieden. Diese standen im Rahmen von zwei Vorentscheiden vor wenigen Tagen auf der Bühne der Zeche Zollverein. In Essen stellten sie ihr Können unter Beweis. Mit dabei waren zwei Chöre aus der Region.

Darunter auch die Formation „S(w)ing­­ ­and Praise-Mixed“. Der gemischte Chor setzt sich aus rund 80 Mädchen und Jungen der Ursulinen-Schule Hersel (USH) und des Collegiums Josephinum Bonn (Cojobo) zusammen. Begleitet wurden sie von rund 120 Fans, die den Chor lautstark und mit selbstgemalten Plakaten unterstützten. Ziel war es, sich gegen neun Konkurrenten aus Städten wie Aachen, Köln und Münster durchzusetzen.

Alle Sängerinnen und Sänger verbrachten den Nachmittag gemeinsam im Backstagebereich. „Die Sängerinnen und Sänger der anderen Chöre waren so mega gut gelaunt, wir feierten mit jedem Chor, der von der Bühne kam“, sagte Marleen-Sophie Schilling (15), die die zehnte Klasse der USH besucht. „Klar waren wir vor unserem Auftritt nervös, aber man darf einfach vorher nicht zu viel darüber nachdenken.“

Endlich auf der Bühne präsentierte der Chor unter der Leitung von Isabel Plate und Bernhard Lückge ihr Lied „Shout to the Lord“ von Darlene Zschech. Dafür hatten sie alle monatelang geprobt. Nach einem frenetischen Applaus folgten die positiven Einschätzungen der Jury. In diesem Jahr kommentieren Sänger Giovanni Zarrella, „Texas Lightning“-Frontfrau Jane Comerford, Rolf Schmitz-Malburg vom Rundfunkchor des WDR und die Schweizer Schlagersängerin und Chartstürmerin Beatrice Egli die jeweiligen Darbietungen der Chöre.

Plate, seit zehn Jahren als Lehrerin für Musik und Geschichte sowie als Chorleiterin an der USH tätig, zeigte sich nach dem Auftritt euphorisch: „Ich war total zufrieden, wir waren echt gut. Die Kinder haben es geschafft, das, was wir lange und ausführlich geprobt haben, auf den Punkt abzuliefern.“

Doch auch die anderen Chöre kamen bei der Jury sehr gut weg. Dazu zählte bei der zweiten Aufzeichnung auch der Kinder- und Jugendchor des Theaters Bonn unter der Leitung von Ekaterina Klewitz. Die Bonner traten gegen Chöre aus Bielefeld, Bocholt, Essen und weiteren sechs Städten an.

Mit ihren 30 Mädchen und 16 Jungen hatte Klewitz, die seit mehr als zwölf Jahren als Chorleiterin für den Kinder- und Jugendchor des Theaters Bonn arbeitet, den Titel „Bohemian Rhapsody“ der britischen Rockband Queen einstudiert.

Mehr als 80 mit angereiste Fans drückten beim zweiten Vorentscheid in Essen die Daumen. Auch Klaus (14), der seit fünf Jahren im Kinder- und Jugendchor des Theaters Bonn singt, war begeistert: „Ein Auftritt ist immer aufregend. Und jetzt zum ersten Mal im Fernsehen, das ist besonders spannend gewesen.“ Sein Fazit: „Es war ein großartiger Spaß und einfach nur wunderbar.“

Und wie haben die beiden Chöre abgeschnitten? Das erfahren die Zuschauer, wenn die Auftritte im Fernsehen zu sehen sind.

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