Kreuzung in Walberberg: CDU hält Ausschilderung für "widersinnig"

Kreuzung in Walberberg : CDU hält Ausschilderung für "widersinnig"

Die CDU will die Verkehrssituation an der Dominikanerstraße/L 183 in Walberberg in der nächsten Sitzung des Planungsausschusses zum Thema machen und hat einen entsprechenden Antrag gestellt.

In der Begründung von Hans Dieter Wirtz und Stefan Montenarh heißt es, dort sei "seit jeher ein Unfallschwerpunkt, häufig mit Schwerverletzten und sogar Todesfällen". Die CDU-Fraktion beobachte die Kreuzung "seit Jahren" und habe das Thema bereits mit mehreren Anträgen und Anfragen in die Gremien gebracht.

Schon 2012 war die Kreuzung Thema im Planungsausschuss gewesen. Damals hatte es geheißen, dass für eine wirksame Eindämmung der Unfälle eine Umplanung der Ampelanlage nötig sei, dies aber an den finanziellen Möglichkeiten des Landesbetriebs Straßenbau NRW und der Häfen- und Güterverkehr Köln (HGK) scheitere. Als Fazit hieß es: Der Bürgermeister werde sich "mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW und der HGK auseinandersetzen, um die notwendigen Verbesserungen zu erzielen."

Im Juni war die Möglichkeit, links nach Schwadorf abzubiegen, durch den Landesbetrieb entfernt und Schwadorf aus Richtung Brühl über die L 183 abgebunden worden. Der Ort sei "widersinnig neu ausgeschildert worden, was zu veränderten Verkehren, Schleichverkehren über Feldwege und Wendemanövern" führe, findet die CDU. Die Wendemanöver fänden auf der Dominikanerstraße und auch auf der L 183 statt. In ihrem Antrag an den Ausschuss stellen die Christdemokraten 13 Fragen; unter anderem wollen sie wissen, ob mit dem Wegfall des Linksabbiegers die Neigung zur Geschwindigkeitsüberschreitung wieder zugenommen habe.