1. Region
  2. Voreifel & Vorgebirge
  3. Bornheim

Bewilligte Projekte: Bornheimer Sportvereine erhalten Geld vom Land

Bewilligte Projekte : Bornheimer Sportvereine erhalten Geld vom Land

Neun Sport- und Schützenvereine in Bornheim erhalten insgesamt 30.000 Euro aus der Sportpauschale des Landes. Damit sollen unter anderem bessere Flutlichtanlagen, sanierte Tennisplätze und neue Luftgewehre ermöglicht werden.

Sanierungen, Instandsetzungen oder neue Materialien zu kaufen, strapaziert die Kassen vieler Sportvereine. Neun Bornheimer Vereine können sich nun über einen Zuschuss aus den Gesamtmitteln der Sportpauschale des NRW-Ministeriums für Inneres und Kommunales freuen: Auch in diesem Jahr stehen aus dem Landestopf wieder 30.000 Euro zur Ausschüttung zur Verfügung.

Die neun Sportvereine hatten bei der Verwaltung entsprechende Förderanträge zu insgesamt zehn Maßnahmen eingereicht. Darüber hinaus stellten Vereinsvertreter die Projekte einem Arbeitskreis der sportpolitischen Sprecher der Fraktionen vor. Am Dienstag beschloss der Sport- und Kulturausschuss einstimmig die Verteilung der 30.000 Euro entsprechend dem Votum des Arbeitskreises.

Der mit 6000 Euro größte Anteil des Gesamtförderbetrags wurde dem Tennisclub (TC) Bornheim-Roisdorf zugesprochen. Der Verein will das Geld für die Grundsanierung seiner Tennisplätze an der Roisdorfer Heilgersstraße verwenden, die insgesamt mit 60.000 Euro zu Buche schlägt.

Flutlichtanlagen mit LEDs

Über einen Förderbetrag von jeweils 4000 Euro können sich der SSV Walberberg 1930, der SV Vorgebirge und der SSV Merten freuen. Alle drei Vereine möchten das Geld nutzen, um die Flutlichtanlagen auf den Sportplätzen an der Düffelstraße, der Nelkenstraße und am Rüttersweg auf LED umzurüsten. Die Kosten dafür liegen zwischen 20.000 und 26.700 Euro.

Etwas weniger als die Hälfte der Gesamtkosten von rund 7100 Euro kann der TuS Roisdorf für Reparaturarbeiten am Parkplatz Roisdorf-Ehrental sowie für Baumfällarbeiten begleichen: Hierfür stehen 3500 Euro an Fördergeldern zur Verfügung.

Für zwei verschiedene Maßnahmen erhält die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Merten Unterstützung. 3500 Euro sollen in die Einrichtung einer Behindertentoilette fließen. Weitere 1500 Euro bekommen die Mertener Schützen für die Anschaffung einer elektronischen Auswertemaschine, deren Kosten mit rund 2900 Euro angegeben sind.

Lasergewehr für Kinder der Sankt-Hubertus-Schützen

Eine Finanzspritze erhält auch die Sankt Hubertus Schützenbruderschaft Bornheim und Botzdorf für ein Luftdruckgewehr und ein Lasergewehr mit Zubehör für Kinder unter zwölf Jahren. Hier schießt die Stadt 800 Euro bei. Die Gesamtkosten für die neuen Gewehre betragen 2200 Euro.

Zu guter Letzt wurde noch der TTC Blau-Rot Uedorf mit 700 Euro bedacht. Der Verein kauft damit einen Tischtennis-Wettkampftisch. Dieser ist laut Antrag für rund 840 Euro zu haben.

„Ich denke, dass der Verwaltung gemeinsam mit den sportpolitischen Sprechern der Fraktionen wieder eine ausgewogene Verteilung der Mittel gelungen ist“, sagte der Ausschussvorsitzende Ewald Keils (CDU).

Wallfahrt nach Trier wird gefördert

Zusätzlich beschloss der Sport- und Kulturausschuss, die Sankt-Matthias-Bruderschaft Waldorf auf deren Antrag hin in die Liste der förderungswürdigen Vereine aufzunehmen. Die Bruderschaft wurde 1807 gegründet. Ihre Aufgabe ist die Durchführung der jährlichen Wallfahrt zum Grab des heiligen Apostels Matthias in Trier, die von einem Team ehrenamtlicher Helfer organisiert wird.

Die Wallfahrt ist seit dem Jahr 1672 belegt. Im vergangenen Jahr haben 151 Pilgerinnen und Pilger im Alter von acht bis 76 Jahren teilgenommen.