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Kandidatin von der CDU: Bornheimer CDU nominiert Petra Heller für Bürgermeisterwahl

Kandidatin von der CDU : Bornheimer CDU nominiert Petra Heller für Bürgermeisterwahl

Ein 100 Prozent-Votum gab es am Freitagabend für die Bürgermeisterkandidatin. Der Wahlkampf werde auch von den Folgen der Corona-Krise geprägt sein, sagte Heller in ihrer Rede.

Petra Heller ist die Bürgermeisterkandidatin der Bornheimer CDU für die Kommunalwahl am 13. September. Bei der Wahl am Freitagabend erhielt die Mertenerin 50 Stimmen von 50 anwesenden Christdemokraten.

Einmütigkeit herrschte auch bei der Wahl der 22 Direkt- und der gleichen Anzahl von Ersatzkandidaten, die in den Stadtrat einziehen wollen. Auch wenn die Kandidatenkür und der Wahlkampf Thema sein sollten, im Fokus stand jedoch die Ausbreitung des Coronavirus. Von 470 Mitgliedern des Stadtverbandes erschienen 50. „Wir werden wohl einer der letzten Ortsverbände sein, die ihre Aufstellung für die Wahl noch durchgeführt haben“, stellte Bornheims Parteichefin Gabriele Kretschmer fest.

Noch kurz vor der Veranstaltung hatte Heller ihre Rede umgeschrieben und nicht den Wahlkampf, sondern die Folgen des Coronavirus in den Mittelpunkt gestellt. „Wir sind es nicht gewohnt, dass etwas nicht verfügbar ist. Jetzt wird es sich zeigen, ob unsere Gemeinschaft hier in Bornheim funktioniert. Das Miteinander der Generationen im Bewusstsein der gegenseitigen Verantwortlichkeit wird in dieser Zeit besonders auf den Prüfstein gestellt“, betonte Heller.

In die Wahl geht sie als gemeinsame Kandidatin von CDU, UWG und FDP – die Nominierungen durch die Mitglieder der UWG und der Liberalen müssen noch erfolgen. Der Zeitpunkt ist   aber ungewiss. Die Spitzenkandidatin betonte, dass Politik, „wenn sie erfolgreich sein will, mit den Bürgern gemeinsam überlegt, entwickelt und gestaltet werden muss“. Die gebürtige Mönchengladbacherin und studierte Betriebswirtin – sie wohnt seit 25 Jahren in Bornheim und arbeitet als Geschäftsführerin in der Unternehmensberatung ihres Mannes – hat sich in der CDU schnell einen Namen gemacht.  2006 trat die Mutter einer Tochter in die CDU ein. Als 2009 der Wahlkreis in Merten vakant wurde, kandidierte sie für den Stadtrat, zwei Jahre später wurde sie Fraktionschefin. Für Heller bot die Kommunalpolitik die Gelegenheit, „etwas an die Gesellschaft zurückzugeben“. Das solle sie auch als Verwaltungschefin.