Kein Wasserrohrbruch: Arbeiter verfüllen Loch in der Allerstraße

Kein Wasserrohrbruch : Arbeiter verfüllen Loch in der Allerstraße

So schnell, wie das Loch in der Herseler Allerstraße entstanden war, so schnell wird es auch wieder verschwunden sein. Wie Ulrich Rehbann, Vorstand des Stadtbetriebs Bornheim berichtete, hätten Arbeiter den Bereich am Freitag verfüllt.

Dazu gehört auch eine neue Tragschicht. Wie berichtet, war die Feuerwehr am Mittwochabend in die Allerstraße gerufen worden. Dort hatte sich in der Nähe der Kreuzung mit dem Mittelweg und dem Alfterer Weg ein geschätzt 30 mal 30 Zentimeter großes, aber deutlich tieferes Loch aufgetan. Um Unfälle zu verhindern, hatte die Feuerwehr den Bereich gesichert. Am Freitag rückte nun eine Tiefbaufirma zur Reparatur an.

„Definitiv kein Wasserrohrbruch“, teilte Rehbann mit. Wie er weiter sagte, könne so etwas mal passieren, „gerade bei Straßen, die keine Oberflächenentwässerung über Seitengräben oder einen Kanal haben“. Laut Rehbann trifft dies speziell auf Wirtschaftswege zu. Die Allerstraße gehe in diesem Abschnitt in Richtung Wirtschaftsweg, fügte er hinzu: „Lediglich die Tragschicht ist dicker.“

Loch war Thema im Stadtrat

Nach Rehbanns Auskunft gibt es in dem betroffenen Abschnitt der Allerstraße keine weiteren Schäden unter dem Asphalt. „Die Firma hat den Straßenbelag in der ganzen Breite aufgerissen, aber keine weiteren Hohlräume gefunden.“

Das Loch war auch Thema in der Sitzung des Stadtrats am Donnerstag. CDU-Ratsherr Rüdiger Prinz aus Hersel äußerte die Vermutung, dass der Schaden möglicherweise im Zusammenhang mit dem langen Kanal liege, der 2004 zur Abwasserentsorgung vom Gewerbegebiet Bornheim-Süd zum Herseler Wasserwerk angelegt wurde. Bürgermeister Wolfgang Henseler sicherte einen Bericht des Stadtbetriebs zur Ursache zu.

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