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Kirchenchor Sankt Cäcilia Walberberg: Anmutiger Passionsgesang

Kirchenchor Sankt Cäcilia Walberberg : Anmutiger Passionsgesang

Einen gelungenen Auftakt zum 175-jährigen Bestehen des Walberberger Kirchenchores Sankt Cäcilia bildete das Chor- und Orgelkonzert zum Palmsonntag. In der gut besetzten Pfarrkirche Sankt Walburga in Walberberg brachten die mehr als 50 Sängerinnen und Sänger Werke von Homilius, Hassler, Othmayr, Gounod und Rheinberger zu Gehör.

"Thematisch stimmen die ausgewählten Musikstücke allesamt auf das Geschehen der Karwoche ein", erläuterte Pfarrer Matthias Genster in seinen einleitenden Worten. Mit der Motette "Siehe, das ist Gottes Lamm" für zwei vierstimmige Chöre eröffneten die Sänger das anspruchsvolle Programm. Weitere, mit klarer Intonation dargebotene A-cappella-Sätze folgten.

In einem zweiten Teil gelangte der "Passionsgesang" von Josef Gabriel Rheinberger zur Aufführung. Dieses beeindruckende Chorwerk wurde von Richard Brasier an der Orgel begleitet. Zwischen den Gesangsdarbietungen ergänzte der aus London stammende Organist das Konzertprogramm mit der Sonate Nr. 11 d-moll von Rheinberger.

Chorleiter Norbert Keßler zeigte sich äußerst zufrieden mit der Leistung seiner beiden Chöre, die mit reichlich Applaus honoriert wurde. "Die projektbezogene Zusammenarbeit der Chorgemeinschaften aus Bergheim und Walberberg ermöglicht auch die Umsetzung größerer Projekte", so auch Chorvorsitzender Hans Dieter Wirtz.

Die derzeit 27 Sängerinnen und Sänger im Walberberger Kirchenchor freuen sich aber auch immer über Neuzugänge. Denn als Höhepunkt des Festjahres ist ein Konzert am Vorabend des ersten Advents geplant. Dafür können die Walberberger noch stimmliche Unterstützung gebrauchen.