Investitionen in den Sommerferien: Schulen in Alfter und Bornheim werden saniert

Investitionen in den Sommerferien : Schulen in Alfter und Bornheim werden saniert

Alfter und Bornheim investieren in den Sommerferien viele Hunderttausend Euro in die Modernisierung ihrer Schulen. Gefördert werden die Arbeiten unter anderem mit Mitteln aus dem Landesprogramm „Gute Schule 2020“.

Sommerferien: Schüler und Lehrer genießen die Freizeit, in so mancher Schule im Vorgebirge herrscht aber dennoch emsiges Treiben. Schließlich wird die unterrichtsfreie Zeit von den Kommunen gerne dazu genutzt, um Arbeiten an den Gebäuden erledigen zu lassen. Das gilt natürlich auch für Bornheim und Alfter.

Nicht nur, aber auch in den Sommerferien wird an der Grundschule in Witterschlick gearbeitet. Aufgrund der starken Nachfrage an Betreuungsplätzen in der Offenen Ganztagsschule (OGS) sowie um den steigenden Schülerzahlen gerecht werden zu können, wird das Gebäude erweitert. „Die Bauphase wird auch noch während des laufenden Schulbetriebes stattfinden“, sagt Alfters Pressesprecherin Maryla Günther. Wie berichtet, stehen daher zwei Raummodule auf dem Parkplatz vor dem OGS-Gebäude für die OGS bereit. Vorab sollten die Bauarbeiten für die Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse erfolgen.

Die Erweiterung der Grundschule Witterschlick kostet laut Günther 1,35 Millionen Euro. Sie wird mit Mitteln aus dem Landesprogramm „Gute Schule 2020“ sowie mit Geldern aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG) unterstützt. Ebenso steht in den Ferien die Erneuerung von Decken und Heizung in der Witterschlicker Turnhalle an. Teile der Kosten von 220 000 Euro werden laut Günther ebenfalls mit Mitteln des KInvFG beglichen. Ebenso gibt es Geld aus dem Förderprogramm „Kommunales Energiekonzept (KEK)“ des Energieunternehmens Innogy.

Auch die Bornheimer Stadtverwaltung nutzt die Sommerferien für Arbeiten in ihren Schulen. „Dabei geht es vor allem um Baumaßnahmen, die während des Schulbetriebs kaum umsetzbar wären“, sagt Rainer Schumann von der städtischen Pressestelle. Ein Schwerpunkt liegt laut Schumann bei der weiteren Umsetzung des Medienentwicklungsplans. „So installieren Handwerker in den Grundschulen in Bornheim und Hersel die Kommunikations- und Elektroverkabelung.“ Um diese Schulen zu modernisieren, investiert die Stadt in Bornheim 225 000 Euro und in Hersel 315 000 Euro. Fördermittel steuert das Programm „Gute Schule 2020“ bei.

Auch der Brandschutz wird verbessert

Weitere Fördermittel aus dem Programm nutzt die Stadt zur Verbesserung des Brandschutzes an der Herseler Grundschule. Schumann: „Dort erneuern Handwerker Türen und Schließsysteme.“ Die Kosten belaufen sich auf 15 000 Euro. Ebenfalls mit Fördermitteln werden Schallschutzmaßnahmen an den Grundschulen in Rösberg und Roisdorf finanziert. In Roisdorf wird für 8200 Euro die Akustik in einem Klassenraum verbessert, in Roisdorf für 8400 Euro die Akustik in der Mensa. „Darüber hinaus investiert die Stadt Bornheim zwischen 15 000 und 20 000 Euro für neue Böden in der Grundschule Rösberg“, so Schumann. Handwerker erneuerten im Erdgeschoss des Hauptgebäudes den Bodenbelag samt Unterkonstruktion.

Zusätzlich zu den Arbeiten, die in den Sommerferien stattfinden, plant die Stadt unter anderem die zweite Stufe der Sanierung der Turnhalle in Sechtem. „Nach dem Hagelschaden 2017 ist die Turnhalle inzwischen mit Unterstützung der Versicherung wieder saniert worden“, erläutert Schumann. Jetzt arbeite die Verwaltung mit einem Architekten und Ingenieuren an der Planung für die Sanierung der Umkleiden, Duschen, Toiletten und Nebenräume.

Der Baubeginn soll Ende des Jahres sein. Die voraussichtlichen Kosten betragen etwa 720 000 Euro. Derzeit wird laut Stadt ebenfalls geprüft, welche Arbeiten an der Fassadenverkleidung notwendig sind. Schumann: „Aus der ursprünglich geplanten Erneuerung des Hallenbodens ist inzwischen eine Generalsanierung der gesamten Turnhalle geworden.“

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