Hofcafé im Haus Kessenich: Oktoberfest zum Ende der Saison

Hofcafé im Haus Kessenich : Oktoberfest zum Ende der Saison

Die Saison ist zu Ende: Zum letzten Mal vor der Winterpause fand im Haus Kessenich am Freitag das Hofcafé statt. Einmal im Monat kommen die Witterschlicker zwischen April und Oktober dort zusammen, jedes Mal treten Künstler aus der Region auf.

Zum ersten Mal war jetzt der Kirchenchor Sankt Lambertus Witterschlick zu Gast und sang Lieder wie "In unserem Veedel", "Drink doch ene mit" und "Kriminal Tango".

"Das war ein richtig tolles Programm mit rheinischen Schunkelliedern", freute sich Wolfgang Pfister, Vorsitzender des Fördervereins Haus Kessenich: "Ich habe noch nie so viele Leute mitsingen gehört wie dieses Mal."

Wie immer wurde der historische Holzofen zum Brotbacken angeworfen. Das Motto des Abends hieß "Oktoberfest". Einige Besucher waren deshalb in Lederhosen oder Dirndl gekommen, und auch kulinarisch ging es bajuwarisch zu. Neben Minihaxe gab es Weißwurst, dazu gleich eine Anleitung zu den vier Möglichkeiten, sie zu essen. Zum Beispiel das "Zuzeln", das so beschrieben wurde: "Am dicken Ende oben kurz anschneiden, Wurst in die Hand nehmen, Senf tunken und durch die kleine Öffnung nach und nach heraus saugen".

Und zur Wurst tranken die Besucher Paulaner Hefeweizen vom Faß nach "Wies´n Art". Das Hofcafé veranstaltet der Förderverein seit 2012. Es ist eine Erfolgsgeschichte: In diesem Jahr kamen jeden Monat 150 bis 200 Leute, gleichermaßen Alt- und Neubürger, in den rund 200 Jahre alten Vierkanthof. Pfister: "Das Witterschlicker Hofcafé ist eine Institution geworden."