Genervte Anwohner in Alfter: Lärmschutzwände sollen bis Mitte 2020 fertig sein

Genervte Anwohner in Alfter : Lärmschutzwände sollen bis Mitte 2020 fertig sein

Die Bahn beginnt mit Arbeiten entlang der Strecke in Alfter und Roisdorf. Diese sollen vorwiegend nachts erfolgen, um den Zugverkehr nicht zu beeinträchtigen.

Lärmgeplagte Anwohner der Eisenbahnstrecke in Alfter und Roisdorf können zeitnah mit Abhilfe rechnen. Am Montag hat die Deutsche Bahn nun den genauen Zeitplan für den langersehnten Bau der Lärmschutzwände bekannt gegeben.

Wie mehrfach berichtet, sollen drei Wände entstehen: Entlang der Custorstraße wird eine Lärmschutzwand mit einer Länge von 534 Meter gebaut. Auf der anderen Seite der Bahnstrecke werden zwei Lärmschutzwände mit einer Länge von 1486 Meter im Bereich Mörnerstraße/Mainzer Straße und des Bahnhofs Roisdorf sowie einer Länge von 337 Meter vom Bahnübergang am Herseler Weg bis zum Wendehammer am Buschdorfer Weg aufgestellt. Wie die Bahn mitteilte, hätten die Vorarbeiten im Bereich der Custorstraße bereits begonnen. Sie sollen Anfang Dezember fortgesetzt werden.

Die Hauptarbeiten sollen laut Bahn am Montag, 7. Januar, beginnen und voraussichtlich am Freitag, 5. April, enden. Die Vorarbeiten für die Lärmschutzwände westlich der Bahnstrecke sollen nach Bahn-Angaben im November und Dezember 2019 erfolgen und die Hauptarbeiten zwischen Januar und April 2020 durchgeführt werden. „Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten können die Lärmschutzwände im Wesentlichen nur vom Gleis aus gebaut werden“, teilte die Bahn weiter mit. Die Arbeiten sollen überwiegend nachts stattfinden, um den Zugverkehr nicht zu beeinträchtigen.

Die Lärmschutzwände bestehen laut Bahn aus hochschallabsorbierenden Leichtmetallelementen und sollen „die Anwohner entlang der Bahnstrecke erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge“ entlasten. Zusätzlich profitierten auch weiter von der Strecke entfernt liegende Häuser und Wohnungen von der Wirkung dieser Lärmschutzmaßnahme, so die Bahn. Während der Bauarbeiten sollen lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt werden.

Mehr von GA BONN