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Vandalismus im Alfterer Jakob-Wahlen-Park: Graffiti-Schmierereien an Bänken und Hütten

Vandalismus im Alfterer Jakob-Wahlen-Park : Graffiti-Schmierereien an Bänken und Hütten

Die Serie von Vandalismustaten an Liegenschaften, die dem Heimatverein Alfter gehören oder die dessen Mitglieder pflegen, reißt nicht ab: Unbekannte haben laut dem Vereinsvorsitzenden Georg Melchior in der Nacht zu Donnerstag den Grillplatz im Jakob-Wahlen-Park heimgesucht.

Nicht nur, dass die Täter dort ohne Genehmigung Feuer gemacht und den Platz vermüllt haben. Zurück blieben dabei auch kleine Plastiktütchen, in denen nach Ansicht Melchiors Haschisch war. Zudem haben die Täter die beiden Hütten an dem Grillplatz sowie eine Reihe der Sitzbänke in dem Park teils großflächig mit Graffiti beschmiert. Auch der mit Fliesen belegte Boden einer Hütte blieb nicht von Graffiti verschont. Melchior geht insgesamt von rund 20 Schmierereien aus. Die Vorfälle habe er auch am Donnerstag noch der Polizei gemeldet, die sich vor Ort die Schäden angesehen habe.

Vandalismus ist für Melchior nichts Neues, seit er vor sechs Jahren den Vorsitz des Heimatvereins übernommen hat. „Allerdings häufen sich derzeit die Vorkommnisse doch auffallend“, klagt er. Unbekannte hatten nämlich erst über die Osterfeiertage eine Vielzahl von steinernen Wegeinfassungen auf dem Böhling herausgerissen. Die nächste Tat folgte nur ein paar Tage später: Eine Bank auf dem Rastpunkt „Up dem Fürdel“, die ebenfalls dem Heimatverein gehört, war mit Graffiti beschmiert worden. Dann war der Jakob-Wahlen-Park Ziel von teils wohl blinder Zerstörungswut. Denn neben den Schmierereien haben die Täter laut Melchior auch eine über 60 Kilo schwere, massive Bank in ihre Einzelteile zerlegt.

Für den Heimatverein heißt es nun Saubermachen und vor allem, die Schmierereien beseitigen. Melchior schätzt, dass dazu rund 25 Arbeitsstunden seiner Mitglieder nötig sein werden.

Frank Piontek, Sprecher der Bonner Polizei, bestätigte auf GA-Anfrage die Vandalismusschäden im Wahlen-Park. Wer dort Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich unter 02 28/1 50 zu melden.