Pfarrfeste in Merten und Alfter: Gerichte aus Afghanistan

Pfarrfeste in Merten und Alfter : Gerichte aus Afghanistan

Die Pfarrgemeinden in Merten und Alfter luden an Fronleichnam zu ihren Pfarrfesten ein.

Die Pfarrgemeinden Merten und Alfter luden an Fronleichnam zu ihren Pfarrfesten ein. Das Pfarrfest in Merten bot dabei ein vielfältiges Angebot für Jung und Alt. Am Stand vom „Café Wir“ konnte man afghanische, iranische und albanische Spezialitäten probieren, die sechs Flüchtlinge nach traditionellen Rezepten zubereitet hatten. Neben Süßspeisen wie Halwa, Baklawa und süßem Reis hatten sie auch Köfte, Lamm und Huhn im Angebot. Direkt nebenan hatte das „Repair Café“ der Caritas einen Stand aufgebaut.

Auch das Kloster Merten war vertreten: Die Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (gfo) baut in den alten Mauern das Seniorenzentrum St. Elisabeth auf sowie ein Senioren-Wohnprojekt, ein Mutter-Kind-Haus und mehrere Wohnungen für minderjährige Flüchtlinge und Flüchtlingsfamilien. Informationen rund um das Wohnprojekt und das geplante Kultur-Café als Kultur- und Begegnungsort gibt es beim nächsten Stammtisch am Samstag, 4. Juni, von 11 bis 13 Uhr im Kloster Merten.

Im Schatten der Kirche spielten die Erwachsenen Boule, auf der anderen Seite der Kirche stand für die Kinder eine Hüpfburg, und die Messdiener hatten sich als kreatives und reichlich genutztes Angebot das Bemalen von Stofftaschen ausgedacht.

In Alfter trafen sich nach der Fronleichnamsprozession viele Bürger zum Pfarrfest auf dem Herrenwingert. Die Messe zelebrierten Dechant Rainald M. Ollig und Diakon Gerhard Stumpf. Die Anwohner hatten an vielen Stellen den Prozessionsweg mit Blumen oder Fahnen und kleinen Altären geschmückt. Im Anschluss eröffneten Pfarrer Ollig und die Vorsitzende des Matthäusrates, Irene Urff, das Pfarrfest.

Der Arbeitskreis für Feste und Begegnungen und seine Helfer hatten wieder eine bunte Budenstadt aufgebaut. Gruppen wie die Messdiener, das Jugendcafé Kick, die katholische Frauengemeinschaft, das Familienzentrum, die Bücherei Sankt Matthäus, Chor und Orchester Sankt Matthäus, der Männergesangverein Concordia Alfter, die Sozial- und Caritasgruppe, das DRK, die Schützenbruderschaft sowie Kirchenvorstand und Matthäusrat sorgten für ein unterhaltsames Programm.

Wer vor Kurzem nach Alfter gezogen war, fand beim Pfarrfest eine gute Gelegenheit, neue Bekanntschaften zu schließen. Der Reingewinn des Pfarrfestes wird in diesem Jahr zu 70 Prozent für die Finanzierung eines seniorengerechten Aufzuges (es werden auch noch weitere Sponsoren gesucht) im Pfarrheim verwendet, 20 Prozent sollen dem Asylkompass für Asylsuchende in Alfter-Ort und zehn Prozent der Hilfsorganisation „justiceF“ für Kinder in Basawon/Philippinen gespendet werden.

Mehr von GA BONN