Kultur in Witterschlick: Die Graureiher spielen beim Hofcafé

Kultur in Witterschlick : Die Graureiher spielen beim Hofcafé

Beim Hofcafé im Haus Kessenich gab es Folk, Rock und Pop. Für dieses Jahr sich der Verein Witterschlicker Heimatkultur noch einiges vorgenommen.

Seit 2012 dient das Hofcafé im Haus Kessenich als Treffpunkt für Jung und Alt. Von April bis Oktober wird im historischen Ambiente des denkmalgeschützten Fachwerkhauses nachmittags bei Kaffee und Kuchen geklönt, während abends ein Kulturprogramm bei deftigen Speisen für Unterhaltung sorgt. Liebgewonnene

Tradition ist auch das frische Brot von Bäckermeister Bodo Penkert. Nach traditionellem Rezept wird das Roggenmischbrot aus Natursauerteig, Salz und Wasser im historischen Backes aus dem 18. Jahrhundert hergestellt.

Vorsitzender gesucht

Am Freitag gehörte die kleine Bühne im Innenhof des Hauses Kessenich der Band Graureiher, die mit selbst geschriebenen Songs eine Mischung aus Folk, Rock und Pop boten. „Zwischen dem Nachmittags- und Abendprogramm findet immer ein kleiner Generationswechsel statt“, sagte Helmbrecht Boege, Schriftführer und stellvertretender Vorsitzender des Vereins Witterschlicker Heimatkultur.

Das Programm gestalten Bands, Chöre oder Gruppen, die einen Bezug zum Ort haben. „Im Fall der Graureiher kommt Bandleader Ulrich Böhmer aus Witterschlick“, so Boege, der den Heimatkultur-Verein nach dem Tod des langjährigen Vorsitzenden Wolfgang Pfister stellvertretend führt. Er wünscht sich, dass das Amt des Vorsitzenden bald wieder besetzt werden kann.

Würdigung für Erich Beck

„Es wäre schön, wenn sich jemand finden würde, der im Ort verwurzelt ist“, sagt er. Neben dem Hofcafé soll es in diesem Jahr weitere Veranstaltungen geben. Im Sommer soll der nächste Jugendkunstpreis ausgeschrieben und die Werke der jungen Künstler im Haus Kessenich ausgestellt werden. Ebenso ist eine Werkschau zum 75. Geburtstag des örtlichen Künstlers Erich Beck geplant.

Die Dauerausstellung „Vom Bauerndorf zum Industriestandort“ zur Geschichte Witterschlicks ist jeden ersten Sonntag im Monat, 15 bis 17 Uhr, sowie zu den Öffnungszeiten des Hofcafés im Haus Kessenich, Hauptstraße 268, und nach telefonischer Absprache (02 28/64 43 56) zu sehen.

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