Kita in Impekoven: Bürgermeister gibt Startdatum für Abriss bekannt

Kita in Impekoven : Bürgermeister gibt Startdatum für Abriss bekannt

Der Abriss des alten Kita-Gebäudes in Impekoven steht bevor. Bürgermeister Rolf Schumacher hat nun das Abrissdatum bekanntgegeben. Während der Arbeiten muss eine Sirenenanlage ersetzt werden.

Pünktlich zum Beginn des Monats März rücken die Bagger in Impekoven an. Wie Alfters Bürgermeister Rolf Schumacher jetzt mitteilte, soll der Abriss des alten Kita-Gebäudes in Impekoven am 1. März beginnen. Die Arbeiten sollen nach Schumachers Angaben rund vier Wochen dauern. Unmittelbar danach solle dann mit dem Bau des neuen Kindergartengebäudes an der Engelsgasse begonnen werden.

„Durch die sehr zeitnah aufeinanderfolgenden Abriss- und Neuerrichtungsarbeiten können die durch die gesamten Bauarbeiten für die Nachbarschaft eintretenden Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub auf das notwendige Maß reduziert werden“, teilte Schumacher weiter mit.

Wie berichtet, soll das alte Gebäude einem neuen Kindergarten weichen. Geplant ist, dass Anfang 2018 die Kita „Buntstift“ der Arbeiterwohlfahrt aus Witterschlick in den Neubau umzieht. In diesem sollen zwei Gruppen – mit U 3-Betreuung – Platz finden. Ebenso soll der angrenzende Impekovener Dorfplatz neu gestaltet werden.

Zuletzt Flüchtlinge im Gebäude

Ende Januar hatten sich nicht nur Impekovener auf dem Dorfplatz eingefunden, um sich bei einer Feier von dem Gebäude zu verabschieden. Das Haus war 1961 errichtet worden. Es diente zunächst als Volksschule, von 1971 bis 2015 war der katholische Kindergarten Sankt Mariä Heimsuchung darin untergebracht. Zuletzt hatten Flüchtlinge in dem Gebäude gewohnt. Wie Schumacher weiter mitteilte, haben die Abriss- und Neubauarbeiten auch Auswirkungen auf die Möglichkeiten, die Menschen bei Gefahren zu warnen.

„Auf dem Bestandsgebäude befindet sich eine Sirenenanlage, die im Zuge der Abbrucharbeiten abmontiert und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden muss“, so der Bürgermeister. Für einen „gewissen und überschaubaren Zeitraum“ könne daher keine Alarmierung der Bevölkerung über diese Sirene erfolgen, so Schumacher weiter. Die Gemeindeverwaltung rechnet damit, dass spätestens Anfang April eine neue Sirene einsatzfähig ist.

Auf Warn-App „Nina“ zurückgreifen

„Da im Zuge des Neubaus des Kindergartens auch der Dorfplatz überplant werden soll, ist es sinnvoll, die neue Sirenenanlage im Nahbereich des Mehrzweckgebäudes zu errichten – auch um die Ausfallzeiten so gering wie möglich zu halten“, so Schumacher.

Seinen weiteren Angaben zufolge reicht der Wirkbereich der anderen Sirenen in der Umgebung nicht aus, um den vorübergehenden Ausfall zu kompensieren. Daher rät Schumacher, für den betreffenden Zeitraum auf die Warn-App „Nina“ zurückzugreifen. Damit kann man Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen empfangen.

Dazu Schumacher: „Mit ihr können die Feuer- und Rettungsleitstellen bei Großbränden und anderen Unfällen direkt die Nutzer warnen, die mittels der App auf ihrem Smartphone Warnmeldungen für den eingestellten oder den aktuellen Standort angezeigt bekommen.“

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