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Sicher und einfach: Anmeldeverfahren soll möglichst risikolos sein

Sicher und einfach : Anmeldeverfahren soll möglichst risikolos sein

Der erste Info-Abend des Fördervereins Gesamtschule stößt bei den Alfterer Eltern auf großes Interesse

Das zweite Anmeldeverfahren für eine Gesamtschule in Alfter zum Schuljahr 2013/14 soll für Eltern und Kinder möglichst risikolos sein. Das hat Bürgermeister Rolf Schumacher den Eltern beim ersten Info-Abend des Fördervereins Gesamtschule in der Grundschule Witterschlick zugesagt.

Rund 40 Eltern und Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über den zweiten Anlauf zur Gründung einer Gesamtschule zu informieren und Fragen zu stellen. Aus Sicht des Vorstands des Fördervereins war der Auftakt zu seiner Reihe von Info-Abenden ein voller Erfolg. "Das große Publikumsinteresse zeigt, wie wichtig und richtig der neue Anlauf zur Gründung einer Gesamtschule in der Gemeinde Alfter ist", resümierte die Vereinsvorsitzende Bettina Beerbaum. Das besondere Interesse der Eltern galt dem Anmeldeverfahren. Geplant ist laut Bürgermeister Schumacher, das Anmeldeverfahren so zu legen, dass Eltern auch bei einem Scheitern noch die Möglichkeit haben, ihr Kind an anderen Gesamtschulen oder alternativen Schulformen anzumelden.

Der vom Gemeinderat am 18. September beschlossene Antrag auf Zulassung eines erneuten Anmeldeverfahrens wurde von der Gemeinde bereits am 20. September bei der Bezirksregierung Köln eingereicht. Mit einer Antwort rechne man bis November. Die für eine Freigabe benötigte Anfrage bei den Nachbarkommunen seien ebenfalls auf den Weg gebracht. Der Förderverein fühlt sich in seinen Aktivitäten durch klare Aussagen des Bürgermeisters bestätigt. Danach bekräftigte Schumacher den Standpunkt des Fördervereins, dass eine Gesamtschule in Alfter wegen kurzer Schulwege vorteilhaft sei und eine Bereicherung für das Ortsleben. Auch über die Schulform wurde informiert.

Auf Einladung des Fördervereins war der ehemalige Leiter der Gesamtschule in Bad Godesberg, Peter Wagner, zu Gast. Er erläuterte den Aufbau und die pädagogischen Möglichkeiten einer Gesamtschule. Wagner betonte, dass bei einer neuen Schule "die ersten Jahrgänge etwas ganz Besonderes in Hinsicht auf das Lehrer-Schüler-Verhältnis" seien. Die Gesamtschulkonzepte seien zudem seit den frühen 70er Jahren erprobt, der Unterricht werde auch an der neuen Schule vom ersten Tag an funktionieren, versicherte er. Beerbaum: "Eine neue Gesamtschule in Alfter ist kein Abenteuer für Schüler und Eltern."