Ferienprojekt: Alfterer Kinder führen zum Ferienabschluss eigene Geschichte vor

Ferienprojekt : Alfterer Kinder führen zum Ferienabschluss eigene Geschichte vor

Zum Abschluss des Ferienkursus der Freilichtbühne Alfter zeigen 13 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren eine abenteuerliche Geschichte, die sie sich selbst ausgedacht haben.

Der kleine Gnom Kokosch ist verzweifelt: In seinem Wald sind so schaurige Geräusche, dass er sich nicht mehr traut, Nüsse zu sammeln. Jetzt ist er tatsächlich auf die Hilfe der „Fleischbeutel“, der Menschen, angewiesen.

Seine Geschichte, wie genau er Hilfe erhält und was im Wald wirklich vorgeht, das hatten sich 13 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren beim Ferienkursus der Freilichtbühne Alfter ausgedacht. Eine Woche lang hatten sie dazu mit Monika Timme-Hafner, Mareike Osenau, Annika Bruckmann und Lara Reiner geprobt. Am Ende waren Eltern, Großeltern und alle Interessierten zum Abschlussspiel eingeladen.

Eine Aufführung, die es so bisher nicht gegeben habe und auch nie wieder geben werde, wie Timme-Hafner bei der Begrüßung betonte. „Denn unser Stück hat keinen festen Text.“ Entlang der erdachten Handlung improvisierten die Mädchen und Jungen. Es ging dabei weniger um Genauigkeit, sondern mehr darum, dass sich jeder einfach einbringen konnte. „Es gibt Kinder, die bleiben ganz bei sich, und Kinder, die sich im Spiel verlieren“, beobachtete Osenau dazu.

Hauptsache war, dass alle Spaß hatten. Und den sah man ihnen beim Darstellen der „Abenteuer im magischen Wald“ an. Sie nutzten dabei die Kulissen der Freilichtbühne und baten ihre Zuschauer, von Ort zu Ort durch den Wald mitzuziehen. Wer sich an den Geistern in den Bäumen vorbeitraute, konnte die gruseligen Geräusche am Wegesrand überall hören. Hinter denen steckten übrigens ein paar Hexen, die den Wald für sich ganz allein haben wollten. Doch mit Musik ließ sich dieser Plan vereiteln.

Ihren Applaus hatten sich die Jungschauspieler am Ende alle verdient. Dank gab es aber auch für verschiedene Helfer und beispielsweise die Sparkassenstiftung, deren Förderung vier Kindern die Teilnahme ermöglicht hatte.