Aggerstadt soll schöner werden: Troisdorfer Bahnhofsareal vor der Verwandlung

Aggerstadt soll schöner werden : Troisdorfer Bahnhofsareal vor der Verwandlung

Die Aggerstadt soll schöner werden. Und das nicht nur in der Innenstadt, sondern auch am Bahnhof. Wie berichtet, wurde ein Investor gesucht, der die Fläche zwischen Busbahnhof, Bahnhofsgebäude und Parkhaus an der Poststraße erwirbt, den Abriss des Bahnhofsgebäudes durchführt und den Neubau unter Berücksichtigung der städtebaulichen Rahmenbedingungen und der notwendigen infrastrukturellen Einrichtungen der Bahn realisiert.

Damit soll auch der Zugang von der Poststraße zu den Bahngleisen und zum Tunneldurchstich attraktiver gestaltet und baulich gefasst werden.

Eine Auswahljury ist jetzt fündig geworden. Unter Vorsitz von Professor Andreas Fritzen (Architekt und Stadtplaner Hochschule Bochum) hat sie einstimmig eine städtebaulich wie architektonisch überzeugende Lösung für das Gelände des Troisdorfer Bahnhofs ausgewählt. Der Entwurf zeigt sowohl ein angemessenes "Gesicht zur Stadt", als auch gute, der Lage angepasste Nutzungsvorschläge, darunter ein Hotel. In Kürze starten die Verhandlungen mit den Bietern und den Verfassern des Entwurfs zur Konkretisierung der Planung und des vorgelegten Kaufangebotes für das Gelände.

Bereits Ende März fand in der Burg Wissem die Jurysitzung für das Investoren-Auswahlverfahren für die Neubebauung am Bahnhof Troisdorf statt. Das Verfahren wurde von der Stadt Troisdorf gemeinsam mit der Bahnflächen Entwicklungs Gesellschaft (BEG) NRW durchgeführt und vom Büro HJPplaner organisiert. Grundlage der damit initiierten Stadtumbauaktivitäten ist das vom Troisdorfer Stadtrat 2012 beschlossene Integrierte Handlungskonzept Innenstadt.

An der Sitzung der Jury als Beurteilungsgremium nahmen neben Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski der Technische Beigeordnete Helmut Wiesner und Co-Dezernent Claus Chrispeels, Vertreter der BEG sowie der DB Station & Service AG teil. Die Kommunalpolitik war durch fast alle Fraktionen des Stadtrates sowie den Ortsvorsteher von Troisdorf-Mitte, Gerhard Schlich, vertreten. Es wird von Seiten der Stadt Troisdorf und der BEG NRW angestrebt, diese Gespräche zum Verkauf der Flächen bis zu den Sommerferien 2015 abschließen zu können.

Auf Basis der Einigung mit dem Investor sollen dann die Öffentlichkeit über das geplante Vorhaben informiert und der Bebauungsplan für das Areal zur Rechtskraft gebracht werden.