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Mehlem/Troisdorf: Polizei ermittelt nach lebensgefährlichen Vorfällen an Gleisen

Polizei ermittelt nach mehreren Vorfällen : Mann in Troisdorf von Zug erfasst

Am Sonntag war die Bundespolizei in Bonn-Mehlem und Troisdorf im Einsatz. Während in Bonn-Mehlem ein Unbekannter über die Gleise lief und so die Notbremsung eines Zuges auslöste, wurde am Bahnhof Troisdorf ein 53-Jähriger aus ungeklärter Ursache von einem Zug erfasst.

Zu zwei lebensgefährlichen Vorfällen an Bahngleisen kam es am Sonntag in Bonn-Mehlem und Troisdorf. Wie die Polizei am Montag mitteilte, überquerte am Nachmittag ein bislang unbekannter Mann am Bahnhof Mehlem die Schienen zwischen den Bahnsteigen. Eine Bahn, die gerade in den Bahnhof einfuhr, musste eine Notbremsung einleiten und mit 300 Fahrgästen stehen bleiben, weil man zunächst von einem Personenunfall ausging.

Die Bundespolizei ermittelte, dass der unbekannte Mann wohl aufgrund eines leichten Schocks für ein paar Minuten auf einer Treppe im Bahnhof saß, bevor er diesen verließ. Durch den Vorfall entstand laut Bundespolizei bei 22 Zügen eine Verspätung von fast 18 Stunden. Die Lokführerin stand unter Schock und musste abgelöst werden.

Im Bahnhof Troisdorf geriet unterdessen am Sonntagabend ein 53-jähriger Mann aus bislang ungeklärter Ursache in die Gleise und kollidierte mit dem Zug, kurz nachdem er ausgestiegen war. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.