Amtsgericht Siegburg: Vorwurf: Glas an den Kopf geworfen

Amtsgericht Siegburg : Vorwurf: Glas an den Kopf geworfen

Vor dem Amtsgericht Siegburg hat sich gestern ein 39-jähriger Berliner wegen gefährlicher Körperverletzung und Trunkenheit am Steuer verantworten müssen.

Da ein Zeuge nicht aufgetaucht war, wurde die Verhandlung nach zweieinhalb Stunden aber vertagt. Der Angeklagte hatte im Sommer 2013 in der Hennefer Eschenberg-Wildpark Klinik eine Drogentherapie gemacht. Am 16. August traf er sich mit anderen Patienten der Klinik im Biergarten des Sieg-Rheinischen Hofes in Geistingen.

Der Angeklagte und mindestens zwei weitere Personen setzten sich ins Auto, um eine Bekannte an der Klinik abzuholen. Dabei fuhr der Wagen ein Verkehrsschild um. Wer am Steuer saß, konnte von den Beamten nicht geklärt werden.

Beim Eintreffen der Polizei am Biergarten war nur noch der 39-jährige Berliner anwesend. Eine Blutprobe auf der Wache ergab mehr als zwei Promille Alkohol. Nachdem die Polizei ihn hatte gehen lassen, ging der Angeklagte in den Club Sperl in der Hennefer Bahnhofsstraße, wo er weiter feiern wollte.

Nach einem Missgeschick der 18-jährigen Kellnerin soll der Angeklagte ihr laut Anklage ein Glas an den Kopf geworfen haben, das dann zerbrach. Die Frau wurde dabei leicht verletzt. Die Verhandlung gegen den mehrfach vorbestraften Angeklagten wird fortgesetzt.