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Nach Brand an ICE-Strecke: Siegburger Brandopfer bei Aufbauarbeiten verletzt

Nach Brand an ICE-Strecke : Siegburger Brandopfer bei Aufbauarbeiten verletzt

Bei den Aufbauarbeiten nach dem Großbrand an der ICE-Strecke in Siegburg hat sich ein Anwohner am Dienstag schwer verletzt. Er fiel von einem Gerüst und musste mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Nach dem Großbrand im August an der ICE-Strecke in Siegburg laufen derzeit die Aufbauarbeiten der vom Feuer zerstörten Häuser in der Straße "Im Urnenfeld". Dabei hat es am Dienstagvormittag einen Unfall gegeben. Ein Anwohner, der die Arbeiten an seinem Haus mit unterstützte, fiel von einem Gerüst und erlitt schwere Kopfverletzungen. Wie die Familie des Mannes mitteilte, war er nach dem Unfall noch ansprechbar und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Laut Polizei bestand keine Lebensgefahr. Zunächst war auch ein Rettungshubschrauber angefordert, der kam jedoch nicht zum Einsatz.

Am 7. August kam es entlang der ICE-Strecke zu einem Böschungsbrand, der schnell auf die angrenzenden Häuser übergriff. Bei dem Feuer waren 48 von 109 Feuerwehreinheiten im Rhein-Sieg-Kreis im Einsatz. Neun Häuser waren danach unbewohnbar, 32 Personen wurden verletzt. Die Ursache des Brandes ist unklar. Fest steht nur, dass die Witterungsverhältnisse – wochenlange Trockenheit, Lufttemperatur von 39 Grad, Wind – erheblich zur Ausbreitung des Feuers beitrugen.