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Brand in Kaldauen vorsätzlich gelegt: Polizei fahndet nach Feuerteufel

Brand in Kaldauen vorsätzlich gelegt : Polizei fahndet nach Feuerteufel

Die Polizei geht davon aus, dass der Brand in einer Doppelhaushälfte im Kaldauener Rotdornweg vorsätzlich hervorgerufen wurde. Sie will nun sämtliche 2500 Haushalte in dem Siegburger Stadtteil persönlich ansprechen.

Die Polizei geht davon aus, dass Brandstiftung die Ursache für das Feuer am Samstagabend in einer Doppelhaushälfte am Kaldauer Rotdornweg ist. "Die technische Ausführung lässt darauf schließen, dass der Fall auch den anderen Taten zuzurechnen ist", teilte Pressesprecher Stefan Birk dem General-Anzeiger am Dienstag auf Anfrage mit.

Bereits seit einigen Monaten kommt es in dem Stadtteil immer wieder zu Brandlegungen an Mülltonnen und Carports. Mit dem Hausbrand im Rotdornweg, bei dem laut Polizei ein Sachschaden in Höhe von 250.000 Euro entstanden ist, sehen die Ermittler laut Birk nun "eine neue Eskalationsstufe erreicht". Geplant sei deshalb, in den kommenden Tagen sämtliche der rund 2500 Haushalte in Kaldauen persönlich anzusprechen.

Bereits am Mittwoch will die Polizei, unterstützt von Kräften der Einsatzhundertschaft, von Tür zu Tür gehen und Fahndungsplakate verteilen. Weitere offene sowie verdeckte Fahndungsmaßnahmen sollen intensiviert werden.

Zeugen, die am Samstag rund um den Rotdornweg etwas Verdächtiges beobachtet haben, sollen sich unter 02241/5413121 melden.