Interview mit Barbara Dennerlein: „Liebe auf den ersten Ton“

Interview mit Barbara Dennerlein : „Liebe auf den ersten Ton“

Die Jazzmusikerin Barbara Dennerlein gastiert als Botschafterin der legendären Hammond B3-Orgel im Siegburger Stadtmuseum. Sie hat sich ihr Spiel weitgehend autodidaktisch angeeignet.

Wenn sie an ihrer Hammond B3 sitzt, dann ist – von Kopf bis Fuß – ganzer Körpereinsatz gefordert. Ihre Hände entwickeln scheinbar spielerisch die jazzigen Tonfolgen, die sie über den beiden Manualen improvisiert, und der linke Fuß tanzt über die Bässe, während der rechte die Lautstärke reguliert. Für Barbara Dennerlein ist der Jazz und die Hammond B3 schlichtweg „die Liebe ihres Lebens“, die sie zum Superstar an ihrem Instrument gemacht hat. Und das rein autodidaktisch, mit nicht einmal zwei Jahren Musikunterricht. Am Freitag, 22. September, tritt Dennerlein mit ihrem Duo-Partner Drori Mondlak im Siegburger Stadtmuseum auf. Vor ihrem Auftritt sprach mit der Künstlerin über ihren Weg zum Star, die Bedeutung ihrer Preise und über ihre Schuhe.

Wie kommt man zur Hammond- Orgel und zur Jazzmusik? Sind Ihre Eltern Musiker?

Was hat denn Ihr Lehrer dazu gesagt?

Wenn Sie mit dem linken Fuß den Bass spielen, dann ist das nicht nur eine musikalische, sondern auch eine sportliche Leistung. Wie trainieren Sie ihren Körper ?

Ist Jazz erlernbar, oder hat man ihn im Blut?

Sie springen gerne von Bach zu Blues und von Kirchenorgel zur Hammond B3. Was macht für Sie den Reiz an Crossover aus?

Jazz auf der Kirchenorgel, Jazz mit Sinfonieorchestern: Sie scheinen seit den 1980er Jahren erfolgreich mit allen Klischees zu brechen. Gab es auch Widerstände?

Sie tragen Jazzdance-Schuhe, wenn Sie Orgel spielen. Hat das nur eine rein praktische Erklärung?

Was hören wir bei Ihrem Siegburger Konzert?

Welcher Ihrer vielen Preis ist Ihnen der wichtigste?

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