Besucherin widerspricht Betreiber: Doch Handschellen in Siegburger Escape Room

Besucherin widerspricht Betreiber : Doch Handschellen in Siegburger Escape Room

Eine Besucherin des Siegburger Escape Rooms "Maasterminds" hat berichtet, sie sei dort mit Handschellen gefesselt worden, anders als der Betreiber es dem GA beschrieben hatte. Der Betreiber betont, dass das Anketten optional sei.

Nachdem der GA über die Sicherheitsvorkehrungen in Escape Rooms in der Region, unter anderem im Siegburger Escape-Room „Maasterminds“, berichtet hatte, hat sich eine Leserin gemeldet. Sie hat den Escape Room in Siegburg Ende Dezember besucht. Anders als von Inhaber Wolfgang Jebing beschrieben, sei sie beim Flucht-Rätsel „Pirates of the Galaxy“ sehr wohl mit einem Arm per Handschellen gefesselt worden. Der Code zum Schlüsselfach habe durch Rätseln erst aufgedeckt werden müssen.

Auf Nachfrage betonte „Maasterminds“-Inhaber Wolfgang Jebing am Mittwoch, dass das Anketten mit Handschellen nicht zwingend zum Spiel gehöre: „Das ist optional. Wer das nicht möchte, der lässt diesen Teil vom Spiel weg.“ Jeder werde vor Beginn gefragt, ob er locker angekettet werden möchte oder nicht. Festgemacht werde auch nur eine Hand, damit man sich mit der anderen Hand selbst befreien könne. Den Spielverlauf beeinflusse das Weglassen der Handschellen aber nicht. Laut Jebing mache dieser Teil nur die ersten Minuten des Spiels aus. „Die Handschellen sind auch nur mit einem dünnen Kettchen festgemacht. Mit einem Ruck kann man sich selbst befreien“, versichert Wolfgang Jebing.

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