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Blumen und Gräser angelegt: Sankt Augustin verschönert seine grüne Mitte

Blumen und Gräser angelegt : Sankt Augustin verschönert seine grüne Mitte

Die Stadt Sankt Augustin legt auf sechs Flächen Blühstreifen an. Die Einsaat ist für Oktober geplant. Ziel des Naturprojektes ist, die ökologische Vielfalt zu erhöhen.

Es wird bunt in der grünen Mitte Sankt Augustins. Die Vorbereitungen für die Einsaat von regionalen Blumen, Kräutern und Gräsern sind abgeschlossen. Noch im Oktober soll eingesät werden, damit es dann im kommenden Jahr auf den Wiesen gleich hinter der Hochschule und dem Wohngebiet im Zentrum West blüht und grünt.

Schon jetzt ist das Naherholungsgebiet beliebter Ort für Spaziergänger, spielende Kinder oder Jogger. Damit sich in der grünen Lunge der Stadt in Zukunft noch mehr Bienen, Schmetterlinge und Insekten aller Art einfinden, soll mit der Einsaat „die biologische Vielfalt erhöht werden“, so Pressesprecherin Eva Stocksiefen.

Man habe einen Landwirt beauftragt, sechs Teilflächen zu pflügen, was bisher wegen der enormen Trockenheit und dem daraus resultierenden festen Boden nicht möglich gewesen sei. Vergangene Woche war es dann so weit. Streifen oder aber auch größere Flächen in den teils ausgedorrten Wiesen wurden vorbereitet. Insgesamt sollen 3750 Quadratmeter eingesät werden.

Begleitet wird die Stadt bei dem Projekt von der biologischen Station Bonn/Rhein-Sieg/Erft. Die werde das Projekt in der grünen Mitte drei Jahre lang begleiten und korrigierend eingreifen, wenn bestimmte Pflanzen verdrängt werden oder andere überhand nehmen, sagte Stocksiefen. 15 000 Euro lässt sich die Stadt die Pflanzenvielfalt kosten. Darin enthalten seien die Bodenvorbereitung, das Saatgut und die dreijährige Betreuung. Ein ähnliches Projekt gibt es bereits in der Stadt zwischen der Alten Heerstraße und der B 56 an der Ortsgrenze zwischen Sankt Augustin-Ort und Hangelar. „Diesen Blühstreifen betreuen unsere Bundesfreiwilligendienstler im Umweltschutzbüro“, sagte Stocksiefen. In der Stadt solle es mit Aktionen dieser Art noch weitergehen, kündigt die Stadtsprecherin an. Es gebe ein gesamtstädtisches Konzept, das unter anderem vorsehe, diese Blühstreifen zum Beispiel entlang der Straßenränder verstärkt anzulegen.