Altes Breuer-"Pflanzenparadies"-Areal: Rohbauarbeiten schreiten fort - Verkehrsprobleme noch nicht gelöst

Altes Breuer-"Pflanzenparadies"-Areal : Rohbauarbeiten schreiten fort - Verkehrsprobleme noch nicht gelöst

Vor einem Jahr endete die Offenlage des neuen Bebauungsplans zum alten Breuer-"Pflanzenparadies"-Areal, vor einem Dreivierteljahr brachte die Politik den entsprechenden Bebauungsplan auf den Weg. Nun sind die Rohbauarbeiten auf dem knapp 10.750 Quadratmeter großen Areal, auf dem einst das Pflanzengeschäft der Familie Breuer untergebracht war, bereits sichtbar fortgeschritten.

2010 war das Pflanzen- und Gartenfachgeschäft wenige hundert Meter weiter an die Straße "Am Apfelbäumchen" gezogen. Doch ehe die Bagger rollen konnten, hatte es lange und schwierige Diskussionen gegeben: Neben der Frage nach geeigneten Sortimenten war es das Thema Verkehr, das bis heute nicht in Gänze gelöst ist. Zwar rechneten die Gutachten für neue Nutzungen mit deutlich geringerem Verkehrsaufkommen als zu "Pflanzenparadies"-Zeiten. Doch mangelt es einem benachbarten Metallhandel an Platz.

Immer wieder blockieren Lkw, ihre Anhänger und auch Container den Verlauf der Marie-Curie-Straße. Im Januar hatte der Metallhandel im Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschuss Pläne in nicht öffentlicher Sitzung vorstellen lassen, "die auch sehr gut angekommen sind," bestätigte Stadtsprecherin Eva Stocksiefen auf Anfrage.

Nach der Vorstellung sei der Investor in die konkrete Planung gegangen. "Da warten wir im Moment darauf, was sich zum Stand 29. Januar geändert hat. Im Moment haben wir da auch nichts Neues."

Eine Antwort auf die von der Wirtschaftsförderung vor anderthalb Wochen gestellte Anfrage stünde noch aus, bestätigte die Stadt. Zuletzt gab es im März Berichte, der Metallhandel und ein benachbarter Autohandel hätten den Tausch eines oder mehrerer Grundstücke geplant.

Deutlich konkreter sind die Pläne unmittelbar auf dem ehemaligen "Pflanzenparadies"-Gelände: Insgesamt entstehen dort vier Gewerbeflächen, erklärte die Stadt.

Der Einzug des Dänischen Bettenlagers mit einer Gesamtfläche unter 800 Quadratmetern sei bereits besiegelt. Fest stehe auch der Einzug eines Fitnesstudios für Frauen mit einer Fläche von rund 1800 Quadratmetern. Frei sind derzeit noch zwei Fläche mit rund 640 und rund 880 Quadratmetern. Letztere Fläche hatte der vorherige Nutzer der Fläche ursprünglich für einen Gartenmöbelfachmarkt nutzen wollen.

Stadtsprecherin Eva Stocksiefen dazu: "Das ist zumindest im Moment scheinbar nicht mehr so ganz klar."

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