Vorfall in Sankt Augustin: Räuber bedrohen Männer mit Messer und Hammer

Vorfall in Sankt Augustin : Räuber bedrohen Männer mit Messer und Hammer

In der Nacht von Freitag auf Samstag haben zwei mutmaßliche Räuber in Sankt Augustin versucht, zwei Männer zu berauben. Sie drohten den Männern mit einem Messer und einem Hammer.

Am frühen Samstagmorgen wurden ein 24-jähriger Mann aus Bonn und ein 25-jähriger Mann aus Wachtberg gegen 0.30 Uhr von zwei Tatverdächtigen unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe von Geld gezwungen. Laut der Polizei waren die jungen Männer zuvor auf einer Party am Europaring in Sankt Augustin gewesen.

Auf einem Parkplatz wurde der 24-Jährige dann von einem 20-jährigen Kölner mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe seines Geldes aufgefordert. Der Kölner hatte einen 16-jährigen Mittäter aus Siegburg dabei. Dieser habe laut der Pressemitteilung der Polizei wortlos daneben gestanden und einen Nothammer drohend in der Hand gehalten.

Der Bonner wollte die 20 Euro, die er dabei hatte, nicht hergeben und schob die Hand mit dem Messer beiseite. Daraufhin schlug der 16-Jährige mit dem Nothammer nach dem 24-Jährigen und verletzte ihn leicht am Handgelenk. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, händigte der 25-jährige Begleiter des mutmaßlichen Geschädigten das Geld an die beiden mutmaßlichen Räuber aus.

Als die Polizei wenige Minuten nach der Tat am Tatort eintraf, waren alle Beteiligten noch anwesend. Die beiden mutmaßlichen Täter wurden mit zur Polizeiwache genommen. Nach eigenen Angaben wurde unter einem geparkten Auto das bei der Tat verwendete Klappmesser gefunden. Dieses war den 24-Jährigen unter anderem an den Hals gehalten worden.

Die beiden vorläufig Festgenommenen äußerten sich zunächst nicht zur Tat. Da der 20-Jährige bereits im Zusammenhang mit Eigentumsdelikten steht, wurde er einem Richter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den jungen Mann. Sein 16-jähriger Mittäter ist wieder auf freiem Fuß, weil gegen ihn keine Haftgründe vorlagen. Verantworten müssen sich beide wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung.

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