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Per Hubschrauber nach Sankt Augustin: Der Nikolaus landet in Hangelar eine Woche später

Per Hubschrauber nach Sankt Augustin : Der Nikolaus landet in Hangelar eine Woche später

Viele haben schon am vorherigen Wochenende vergeblich auf ihn gewartet. Umso größer war die Begeisterung, als der Nikolaus am Sonntag auf dem Hangelarer Fluplatz gelandet ist.

Mit 450 Tüten im Tiefflug: In diesem Jahr war die Vorfreude auf den Besuch des Nikolauses am Flugplatz Hangelar in Sankt Augustin besonders groß: Die Fliegergemeinschaft Hangelar als Zusammenschluss der Vereine am Flugplatz hatte zum nunmehr 54. Mal den Empfang des per Hubschrauber anreisenden Nikolaus angekündigt – erstmals aber eine Woche zu früh.

Die Flieger und auch jene Eltern, die von der Absage nichts mitbekommen und am vorherigen Wochenende vergeblich gewartet hatten, nahmen es ganz entspannt. Dirk Wittkamp vom Vorstand der Fliegergemeinschaft dankte für das Verständnis: „Wir haben den Kindern Schokoladennikoläuse als Entschuldigung gegeben. Die Kinder hat es gefreut und sie sind sofort mit den Eltern zum Spielplatz gelaufen.“

Nicht so am Sonntag, als es am langen Flatterband vor dem Landeort des Hubschraubers richtig eng wurde. Mit der Unterstützung des Aeroclubs und seiner Jugend, der Gewerbebetriebe am Flugplatz und auch der Flugplatzgesellschaft konnten insgesamt 450 Nikolaustüten für die jüngsten Besucher gefüllt werden. Die Übergabe übernahm der Nikolaus mit seinen beiden Engeln persönlich, nachdem Air Lloyd-Pilot Lutz Schildknecht seinen Ehrengast im Robinson R44-Hubschrauber sicher vor den begeisterten Kindern gelandet hatte.