Maßnahme an der KGS: Bringzone soll Schulweg in Meindorf sicher machen

Maßnahme an der KGS : Bringzone soll Schulweg in Meindorf sicher machen

Probleme ergaben sich durch die an- und abfahrenden Autos der Eltern, die ihre Kinder bis vor die Schule fuhren und auch wieder abholten. Jetzt hat die Katholischen Grundschule (KGS) Meindorf eine spezielle Hol- und Bringzone eingerichtet.

Nach zwei Jahren Vorarbeit, so Schulleiterin Ute Stellberg stolz, sei man die erste Schule im Stadtgebiet mit einer Hol- und Bringzone. Damit habe sich die Situation im Umfeld der Katholischen Grundschule (KGS) Meindorf entspannt. „Die Einweihung kommt gerade rechtzeitig zu Beginn der dunklen, kalten und nassen Jahreszeit, in der die Kinder erfahrungsgemäß mehr mit dem Auto zur Schule gebracht werden,“ so Stellberg.

Probleme ergaben sich durch die an- und abfahrenden Autos der Eltern, die ihre Kinder bis vor die Schule fuhren und auch wieder abholten. Zu Fuß gehende oder mit dem Rad kommende Kinder mussten fahrenden, parkenden oder rangierenden Autos ausweichen, was zu gefährlichen Situationen führte. Das neue Konzept sieht vor, dass die Eltern ihre Kinder an einer speziell gekennzeichneten Hol- und Bringzone aus dem Auto lassen.

Die Schüler müssen dann noch einen rund 250 Meter langen Schulweg zu Fuß zurücklegen, der bei einer Straßenüberquerung durch eine Ampelanlage gesichert ist. Am Freitag nahm Bürgermeister Klaus Schumacher bei der Eröffnung die Gelegenheit wahr, die Schüler nach ihrer Meinung zu fragen. Diesen waren auf die neue Situation seitens der Schule gut vorbereitet worden und fanden die Regelung in Ordnung. Gemeinsam mit dem Bürgermeister malten die Schüler gelbe Fußabdrücke auf die gesamte Schulwegstrecke. Die neue Haltezone, auf die ein großes Verkehrsschild hinweist, besteht aus drei Parkplätzen auf jeder Straßenseite. Hier gilt von 7.30 bis 8 Uhr ein eingeschränktes Halteverbot. Das Ordnungsamt und die Polizei sollen verstärkt Präsenz zeigen.

Ob sich das neue System durchsetzt, hängt jetzt vor allem von den Eltern ab. Daher hofft man seitens der Stadt, dass die Kinder hierbei auf ihre Eltern positiv einwirken und sich nicht mehr direkt vor der Schule absetzen lassen.