Stefan Läer aus Eitorf schreibt viertes Buch in vier Jahren

Junge Schriftsteller in der Region : Eitorfer Autor veröffentlicht viertes Buch

Ein Anzug, der unsichtbar macht: Im aktuellen Roman "Meta Date" des Eitorfers Stefan Läer geht es um Liebe, Nervenkitzel und Science-Fiction. Es ist bereits sein viertes Werk in vier Jahren.

Liebe, Humor, Science Fiction und Nervenkitzel - von allem ist etwas dabei im neuen Roman von Stefan Läer. Das vierte Buch, das der Eitorfer Autor in vier Jahren über den BoD-Verlag gerade herausgegeben hat, soll Erwachsene und Jugendliche gleichermaßen mitreißen. Läers drei Vorgängerwerke aus dem Genre "Science Fiction/Fantasy", die unter anderem bei Amazon und im Aavaa-Verlag erschienen sind, richteten sich indes eher an eine jüngere Lesergruppe. "Der Verlag hat sich darauf spezialisiert, jungen Autoren eine Chance zu geben", berichtet der studierte Pharmazeut von seinen ersten beiden, im Aavaa-Verlag erschienenen Büchern."Ich schreibe schon seit meiner Schulzeit", erzählt der 28-Jährige, der in einer Apotheke in seinem Heimatort Windeck-Herchen arbeitet.

Bei der Wahl seines Studienfachs orientierte er sich an seinen Eltern: Sein Vater ist Biologe, seine Mutter Pharmazeutisch-Technische Assistentin. Läers Vater zeigte ihm schon früh die Sterne und führte ihn in die Geheimnisse der Astronomie ein - ein Grund, warum Science Fiction den Autor besonders fasziniert. Aber auch philosophische Fragen treiben ihn um: Wie wollen wir als Menschen zukünftig leben? Wo lauern Gefahren? Was macht uns als Menschen aus? Das sind die Fragen, zu denen Läer nach Antworten sucht.

Dass er sich zunächst auf Jugendliteratur verlegte, ist seiner siebenjährigen Schwester geschuldet. "Meine Schwester hat mich inspiriert. Ich wollte etwas für sie schreiben", sagt der Autor, der nach Abschluss seines Studiums in Bonn seit drei Jahren in Eitorf lebt. In seiner Wohnung schreibt er, wann immer er Zeit findet. "Nach Feierabend, mittwochs, wenn die Apotheke zu hat, oder am Wochenende. Ich schaue nicht viel Fernsehen", erklärt der junge Pharmazeut, dessen Freundin ebenfalls in der Branche arbeitet.

Etwa ein Jahr braucht er für ein Buch, wobei er sich oftmals von der Natur, aber auch von Dokumentationen inspirieren lässt. Bei seinem aktuellen Roman "Meta Date" war es eine Dokumentation über Unsichtbarkeit. "Wie wäre es, wenn Menschen sich unsichtbar machen könnten?", fragte sich Läer und formte seine Überlegungen dazu zu einer Geschichte. Deren Struktur habe er jeweils im Kopf und entwickele die Hauptfiguren nach und nach. "Manchmal entwickelt es sich auch beim Schreiben. Ich lasse mich da auch manchmal selbst überraschen", sagt der Fußballfan, der neben dem Schreiben gerne läuft und liest.

Die aktuelle Geschichte dreht sich um Sarah, eine 35-jährige Angestellte einer privaten Zulassungsstelle für Raumfahrttouristik. Ihr Gegenspieler Tom arbeitet in einem Unternehmen, das diese Zulassung erhalten möchte. Darum spioniert er Sarah aus und tarnt sich dabei mit einem Anzug, dessen Meta-Material das Licht umlenkt und seinen Träger unsichtbar macht. Irgendwann begegnen sich Tom und Sarah und verlieben sich. Bald schon müssen die beiden, vom Tode bedroht, fliehen.

Der Roman "Meta Date" hat 290 Seiten und ist erschienen im BoD-Verlag, ISBN 978-3-748-16817-1.