Keine Erinnerung an Unfall: Im Wald bei Eitorf gefundene Frau offenbar gestürzt

Keine Erinnerung an Unfall : Im Wald bei Eitorf gefundene Frau offenbar gestürzt

Die Frau, die am Montagabend schwer verletzt im Wald bei Eitorf gefunden wurde, ist offenbar gestürzt. Das haben die bisherigen Ermittlungen der Polizei ergeben. Sie selbst erinnert sich nicht.

Zu dem Fall einer schwerverletzten Frau, die am Montagabend auf einem Waldweg in Eitorf-Mierscheid gefunden wurde, gibt es neue Ermittlungserkenntnisse. Wie die Polizei am Mittwochnachmittag mitteilte, ist die Frau offenbar unglücklich gestürzt. Diesen Verdacht begründeten die erweiterte Spurensuche und Analyse der Ermittler vor Ort sowie das Verletzungsbild der 54-Jährigen, so die Polizei.

Auch die ersten Bewertungen einer Gerichtsmedizinerin, die in Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten die Verletzungen und medizinischen Unterlagen der Frau begutachtete, bestätige diese Vermutung. Mit hoher Wahrscheinlichkeit seien die schweren Verletzungen der Frau ohne Fremdeinwirkung entstanden, teilten die Beamten unter Vorbehalt der abschließenden rechtsmedizinischen Bewertung.

Wie Polizeisprecher Stefan Birk am Dienstag auf Nachfrage berichtete, hatte die Frau am Montag gegen 16 Uhr die drei Hunde einer Freundin im Wald ausgeführt. Als sie nicht zurückkehrte, ging die Freundin gegen 22.30 Uhr auf die Suche und fand die 54-Jährige in dem Waldstück. Sie hatte, so die Polizei, "erhebliche" Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper.

Die Verletzte musste insBonner Uniklinikum gebracht werden, ist laut Stefan Birk in stabilem Zustand und konnte noch in der Nacht befragt werden. Jedoch habe sie bisher keine Erinnerung daran, was passiert sei. Die Hunde sind unverletzt und wurden in die Obhut ihrer Besitzerin übergeben.

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