In Ruppichteroth und Eitorf

Falsche Bankangestellte ergattern 3500 Euro

Wer länger als erwartet auf die Zusendung einer neuen Bankkarte warten muss, sollte sich bei der Bank melden. Die Karte könnte auf dem Postweg gestohlen worden sein.

In Ruppichteroth und Eitorf waren am Montag Trickbetrüger unterwegs.

Ruppichteroth/Eitorf. In Ruppichteroth und Eitorf waren am Montag Trickbetrüger unterwegs. Sie gaben sich als Bankangestellte aus. Die Polizei sucht nun mithilfe einer Täterbeschreibung nach den Verdächtigen.

Am Montag wurde eine 88-jährige Frau aus Ruppichteroth von einem falschen Bankangestellten um 2000 Euro betrogen. Laut der Polizei erschien der bislang unbekannte Täter an der Haustür der Seniorin und gab vor, die Bankkarte austauschen zu müssen.

Die Seniorin übergab dem falschen Bankmitarbeiter die Karte und auf Nachfrage auch die dazugehörige Geheimnummer. Mit Karte und PIN hob der Täter anschließend 2000 Euro vom Konto der 88-Jährigen ab. Als der Seniorin dämmerte, dass sie betrogen worden war, ließ sie ihre Bankkarte sperren. Eine weitere Tat gab es laut der Pressemitteilung der Polizei in Eitorf. Mit der gleichen Masche erbeutete der Täter dort 1500 Euro.

Der Trickbetrüger wird als großer und schlanker Mann mit schwarzen Haaren beschrieben. Er soll eine Brille und eine dunkelblaue Steppjacke getragen haben. Außerdem habe er akzentfrei Deutsch gesprochen.

Hinweise zum Täter nimmt die Polizei in Eitorf unter der Telefonnummer (02241) 541-34 21 entgegen.

Die Polizei warnt: "Bankmitarbeiter machen keine Hausbesuche und holen Bankkarten ab oder erfragen Geheimnummern (PIN). Der Austausch von Bankkarten wird niemals an der Haustür abgewickelt. Besonders dreiste Betrüger kündigen den Besuch eines Bankangestellten sogar vorher telefonisch an.

In allen Fällen gilt: Lassen Sie keine Fremden in ihre Wohnung. Machen Sie keine Angaben zu persönlichen Dingen. Ziehen Sie eine Vertrauensperson zu Rate. Wählen Sie im Zweifelsfall die 110! Sollten Sie Opfer eines Betruges geworden sein, erstatten Sie Anzeige bei ihrer örtlichen Polizei."