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Osterausstellung in der Hennefer Meys Fabrik: Unikate aus Filz, Holz oder Handtüchern

Osterausstellung in der Hennefer Meys Fabrik : Unikate aus Filz, Holz oder Handtüchern

"Viel Schönes“ gab es am ersten Aprilwochenende in der Meys Fabrik in Hennef zu bestaunen. Der gleichnamige Künstlerkreis hatte auch in diesem Jahr zu seiner traditionellen Osterausstellung eingeladen, auf der vielfältige Kunstwerke präsentiert und verkauft wurden.

Die mehr als 30 Hobbykünstler hatten beispielsweise 3D-Bilder, Kunst aus Filz, Bronzeskulpturen, Holzschmuck oder Handtuchfiguren im Angebot. Wie „Vladimir“, ein vampirischer Geselle aus Transsylvanien. Aus Zeitungspapier, Frischhaltefolie und Gästehandtüchern entstanden, war er eines der Werke, das die Henneferin Manuela Kofen mit in die Fabrik gebracht hatte. Gut dreieinhalb Stunden sitzt die Tagesmutter an so einer Figur, bis sie fertig ist. „Ich habe auch schon mal Marilyn und Elvis gemacht, da habe ich aber für jede Figur gut 25 Stunden gebraucht“, erklärte Kofen, die zum ersten Mal an der Ausstellung teilnahm.

Ebenfalls neu mit dabei war Marianne Desens aus Gummersbach. Sie bot an ihrem Stand allerlei Zauberhaftes aus Filz an: Wichtel, Schafe, Fische oder Zauberwesen waren da zu sehen. Auch Fingerpüppchen hatte sie im Angebot, die besonders die Kinder begeisterten. Die Besucher waren schon kurz nachdem Bürgermeister Klaus Pipke die Ausstellung eröffnet hatte, zahlreich erschienen. Viele von ihnen hatten das Frühlingswetter für einen Spaziergang in die Meys Fabrik genutzt und schlenderten durch die Halle, wo das ein oder andere Ostergeschenk den Besitzer wechselte.

Die erworbenen Stücke waren dabei allesamt in liebevoller Handarbeit hergestellte Unikate. Wie auch das Bild einer Ballerina von Edith Ißbrücker-Windhagen, über welches man schon vor Betreten der Halle bewundernde Worte hören konnte. So elegant, anmutig und zart wie die Ballerina selbst, verschmolzen Motiv und Pastellkreide zu einem beeindruckenden Kunstwerk, das immer wieder staunende Blicke auf sich zog und die Künstlerin sichtlich stolz machte. „Ich habe die Malerei nie erlernt, sondern mir alles selbst beigebracht. In den Bildern stecken mein Leben und meine Leidenschaft“, erzählte Ißbrücker-Windhagen.

So wurde die Liebe zum Detail auch in diesem Jahr auf der Osterausstellung des Künstlerkreises „Viel Schönes“ sichtbar. Altbekannte und neue Gesichter unter den teilnehmenden Künstlern boten mit ihren liebevoll gestalteten Kunstwerken einzigartige Geschenke für sich oder andere und machten damit Lust aufs kommende Osterfest.