Sanierung: Kreisstraße 6 in Hennef-Hanfmühle eingeweiht

Sanierung : Kreisstraße 6 in Hennef-Hanfmühle eingeweiht

Nach elf Monaten Bauzeit wurde die sanierte Kreisstraße 6 offiziell wiedereröffnet. Die rund 430 Meter lange Ortsdurchfahrt hat nicht nur eine neue Stützmauer bekommen, sondern auch einen 1,5 Meter breiten Bürgersteig.

Die Bauarbeiten sind beendet: Das war für Landrat Sebastian Schuster und Bürgermeister Klaus Pipke am Montag Anlass, mit den Anwohner aus Hennef-Hanfmühle anzustoßen. Nach elf Monaten Bauzeit wurde die sanierte Kreisstraße 6 offiziell wiedereröffnet. „Der Zustand der Kreisstraße war schlecht und die Verkehrssicherheit für Fußgänger stark eingeschränkt“, sagte Schuster rückblickend. Bislang fehlte ein Gehweg.

Die rund 430 Meter lange Ortsdurchfahrt hat deshalb nicht nur eine neue Stützmauer bekommen, sondern auch einen 1,5 Meter breiten Bürgersteig. Zwei barrierefreie Bushaltestellen, eine neue Straßenentwässerung und ein neuer Straßenbelag samt stabilem, frostsicheren Unterbau machen den Umbau komplett. Die Sanierung hat insgesamt rund 1,6 Millionen Euro gekostet. „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir hier an der Randlage so eine Baumaßnahme durchführen“, sagte der Hennefer Bürgermeister. Die Stadt hatte sich beteiligt und den neuen Gehweg bezahlt.

Die K 6 ist ein beliebter Schleichweg von Autofahrern, die auch aus dem benachbarten Rheinland-Pfalz kommen. Bei der Einweihung erlebten die Gäste einiges an Durchgangsverkehr. „Wenn die B 8 zu ist, suchen sich die Lkw ihre Wege“, sagte Landrat Schuster und versicherte: „Wir haben es nicht aufgegeben, dass wir die Ortsumgehung Uckerath hinkriegen.“

Der Rhein-Sieg-Kreis hat die neue Ortsdurchfahrt in Hanfmühle an mehreren Stellen verengt, um Autofahrer zu zwingen, ihr Tempo zu reduzieren. Besonders wichtig ist das vor dem Kindergarten von Hanfmühle. Die Anwohner sind froh, dass die Bauarbeiten und die damit einhergehenden Beeinträchtigungen jetzt vorbei sind.

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