Schulen im Rhein-Sieg-Kreis: Digitalisierung ist ein Schwerpunkt

Schulen im Rhein-Sieg-Kreis : Digitalisierung ist ein Schwerpunkt

Die Städte und Gemeinden beraten über die Verteilung der Fördergelder vom Land NRW. Die Mittel sollen auch für Schulsanierungen eingesetzt werden.

Gut 4,3 Millionen Euro erhält die Stadt aus dem Förderprogramm. Wofür das Geld endgültig genutzt wird, darüber soll laut Stadtsprecherin Eva Stocksiefen der Rat im März entscheiden. Klar ist: Ein Teil soll in die Digitalisierung fließen. Für dieses Jahr seien etwa 50 000 Euro für WLAN an den Schulen vorgesehen, sagt Stocksiefen. Der größte Teil des Kredits solle aber für Investitionen genutzt werden, die sowieso schon im Haushalt eingeplant sind. Als mögliche Beispiele nennt Stocksiefen den Umbau des Rhein-Sieg-Gymnasiums oder die Erweiterung der Mensa an der Grundschule Pleiser Wald.

Hennef: Der Schulausschuss hat am Mittwoch vorberaten, wie die Stadt die ihr zustehenden rund 3,9 Millionen Euro einsetzen wird. Mit 417 000 Euro sollen knapp zehn Prozent der Fördermittel in die Verbesserung der Breitbandanbindung und WLAN-Ausstattung der Schulen sowie in Gebäudeverkabelung, interaktive Boards und ins digitale Schulinformationssystem fließen. Mit den restlichen 3,5 Millionen Euro will die Stadt die Fassaden der Dreifachturnhalle des Gymnasiums, der GGS Hanftalstraße, der Schule in der Geisbach, des Uckerather Schwimmbads und der Turnhalle der GGS Am Steimel sanieren.

Niederkassel: „Wir bekommen etwas über zwei Millionen Euro verteilt auf vier Jahre“, so Schulamtsleiter Hans-Ulrich Busch. Damit könne die Stadt im Jahr rund 518 000 Euro investieren. Einzelmaßnamen habe die Verwaltung noch nicht festgelegt. Ein Schwerpunkt soll der Ausbau der Informationstechnologie (IT) an den Schulen sein. Aber auch Selbstlernzentren sind im Gespräch.

Troisdorf: Die Stadt erhält vier Jahre lang jeweils 1,2 Millionen Euro. Die Fördermittel werden laut Stadtverwaltung überwiegend für die Sanierung der Schulen eingesetzt.

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