1. Region
  2. Sieg & Rhein
  3. Hennef

Benefizkonzert: Chor Querbeet sang für Verein "Häuser für Waisenkinder"

Benefizkonzert : Chor Querbeet sang für Verein "Häuser für Waisenkinder"

Bunt gemusterte Stoffe und Teppiche, afrikanische Gewänder, Gemälde und Schmuck lagen am Samstagabend im Vorraum der Meys Fabrik zum Kauf bereit. All diese farbenfrohen Dinge sollten die Besucher auf den Rest des Abends einstimmen. Der Chor Querbeet aus Hennef hatte zu einem besonderen Konzert eingeladen.

Gemeinsam mit den beiden Gastsolisten Albert N'Sanda und Jimas Sanwidi bot der Chor den Zuschauern einen musikalischen und sehr lebendigen Mix aus Chorgesang, Soul sowie Percussion und sammelten dabei auch noch Spenden für den Verein "Häuser für Waisenkinder".

"Wie unser Name Querbeet schon sagt, möchten wir dem Publikum Musik aus den verschiedensten Bereichen präsentieren. Darunter befinden sich auch Protestsongs gegen die frühere Apartheid in Südafrika, die wir in der Originalsprache singen", sagt Peter Wedding, der Leiter des Chors.

Dieses Konzert sei besonders spannend, da es immer schön sei, mit musikalischen Partnern zusammenzuarbeiten. In der Vergangenheit hat die Gesangsgruppe schon einige gemeinnützige Vereine, wie den Kinderhospizverein und den Kinderschutzbund unterstützt.

Heiko Wäsche, erster Vorsitzender und Mitbegründer des Vereins "Häuser für Waisenkinder" freut sich, dass der Chor auf ihn zugekommen ist: "Wir werden die Spenden für unser aktuelles Projekt in Siaya im Nordwesten von Kenia verwenden. Wir haben die traditionelle Bauweise etwas modernisiert und errichten aus Lehm ein Waisenhaus mit angegliederter Grundschule und einem Berufsausbildungszentrum."

Den Architekten verbinden über 25 Jahre gemeinsame Geschichte mit dem afrikanischen Land. Während er dort Praktikum absolvierte, wurde ihm bewusst, wie viele Kinder in dem Land ohne Eltern aufwachsen müssen. "In Kenia sind 30 Prozent der Kinder Waisen. Wir wollen ihnen neben einem Zuhause aber auch eine Schul- und Berufsausbildung bieten", sagt Heiko Wäsche.

Das Publikum ließ sich nach einem begeisternden Konzert jedenfalls nicht lange bitten, die Spendenhüte zu füllen.