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Jugendhilfeausschuss: Wieder entscheidet das Los über den Vorsitz

Jugendhilfeausschuss : Wieder entscheidet das Los über den Vorsitz

Freunde fürs Leben werden sie nicht mehr - der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Stephan Unkelbach (CDU) und Ausschussmitglied Björn Seelbach (SPD). Einst gemeinsam im Stadtjugendring aktiv, traten die beiden Männer bei der Sitzung des Jugendhilfeausschusses zum wiederholten Mal in einem Losentscheid gegeneinander an.

Erstmals hieß der Gewinner Seelbach, der sich fortan Vorsitzender des Unterausschusses Jugendförderung nennen darf. Die Wahl musste wiederholt werden, weil beim ersten Anlauf am 6. November der Grüne Manfred Kovacs nicht stimmberechtigt war. Erst im Stadtrat am 15. Dezember wurde er in einer Ergänzungswahl in den Jugendhilfeausschuss aufgenommen.

Am 6. November hatte sich bei der Abstimmung zwischen Unkelbach und Seelbach, der zugleich Vorsitzender des SPD-Ortsvereins ist, ein Remis (7:7) ergeben. Das Los musste entscheiden - und entschied für Unkelbach. Dieses Mal lautete das Ergebnis der geheimen Abstimmung erneut 7:7. Wieder musste das Los entscheiden. Franziska Müller-Luhnau, Vertreterin der Schulen im Ausschuss, spielte die Glücksfee und zog den Namen Seelbachs. Pfarrer Markus Hoitz kam sich wie vor "bei der Ziehung der Lottozahlen".

Bereits bei der Wahl des Jugendhilfeausschussvorsitzenden Ende August hatte das Los zugunsten von Stephan Unkelbach entschieden. Björn Seelbach hatte damals doppelt Pech. Denn auch bei der Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden entschied das Los für Sabine Vierheller (Grüne). Der Sozialdemokrat wurde anschließend aber einstimmig zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.