So Gesehen zu überfüllten Glascontainern in Ittenbach: Von wegen leere Flaschen

So Gesehen zu überfüllten Glascontainern in Ittenbach : Von wegen leere Flaschen

Sie mögen das Ergebnis so mancher (feucht-)fröhlicher Stunde in geselliger Runde sein. Der Anblick der leeren Flaschenbatterie allerdings, die sich seit mehreren Tagen in, auf und neben den Altglascontainern auf dem Wanderparkplatz am Kantering in Ittenbach stapeln, stimmt alles andere als fröhlich.

Kein Einzelfall übrigens, wie auch GA-Leser Stefan Reker aus Ittenbach beobachtet hat. Kurzentschlossen also greife ich zum Telefon und wähle die auf den Containern angegebenen Service-Hotline an. Es bleibt beim Versuch. Die erste vermerkte Rufnummer führt ins Leere.

Die zweite Nummer verspricht schon mal mehr Erfolg: Es ertönt ein Freizeichen, zwei-, drei-, vier Mal, ein Remondis-Mitarbeiter nimmt am anderen Ende den Hörer ab. Allerdings, erklärt er freundlich, für das Problem überquellender Container sei er nicht zuständig. Er sei aus der Logistik, verbinde aber gerne weiter. Wieder erklingt ein Freizeichen, niemand antwortet. Erst Versuch Nummer vier klappt. „Aha“, sagt die Remondis-Dame verbindlich am anderen Ende. „Ich gebe das weiter. Wir kümmern uns.“

Sollte in den kommenden Tagen ein Remondis-Wagen am Kantering vorfahren, stellt sich allerdings noch eine ganz andere Frage, wie Reker in seiner E-Mail anmerkt. „Man weiß nicht, was ärgerlicher ist: die mangelhafte Leerung durch die Firma Remondis – oder die Ignoranz mancher Ittenbacher Mitbürger, ihre Flaschen auf und neben den Containern zu hinterlassen, obwohl das die Leerung zusätzlich erschwert, anstatt ihre Flaschen wieder mitzunehmen und woanders vernünftig zu entsorgen“, schreibt er.

So hätten die Lkw-Fahrer im Wortsinn erst einmal alle Hände voll zu tun, das Flaschenchaos rechts und links wieder einzusammeln, bevor sie die Container aufladen könnten. Fröhlich stimmen dürfte sie das bestimmt auch nicht.

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