Serie "Ich sehe was, was du nicht siehst...": So sieht Schloss Drachenburg von innen aus

Serie "Ich sehe was, was du nicht siehst..." : So sieht Schloss Drachenburg von innen aus

In unserer Serie "Ich sehe was, was du nicht siehst..." nehmen wir Leser mit an Orte, an die sie sonst nicht kommen. Diesmal erkunden wir verborgene Räume auf Schloss Drachenburg in Königswinter.

Prachtvolle Jagdmotive und feine Holzschnitzereien schmücken die Wände und Decken des großen Raumes. Festlich gedeckt steht der Tisch in der Mitte, in der Schrankwand lagern Schüsseln zum Servieren der Speisen. Neben der dekorativen Ausschmückung und den Gemälden lässt sich bei genauem Blick noch etwas erkennen: Klinken deuten auf versteckte Türen auf Schloss Drachenburg hin.

Bleiben diese den Besuchern eigentlich verschlossen, führt uns Walburga Schulte Wien, Betriebsleiterin des Museum, heute durch die dahinter liegenden verborgenen Bereiches des Anwesens. Insgesamt rund zehn solcher Türen gibt es im genau 44,44 Meter hohen und von 1882 bis 1884 erbauten Schloss.

Hinter der versteckten Tür im Speisezimmer verbirgt sich neben früher einem als Servierzimmer genutzten Raum auch ein Nebentreppenhaus, das früher vom Personal genutzt wurden. Dieses führt vom Erdgeschoss mit den repräsentativen Gesellschaftsräume, unter anderem dem Empfangssaal, Speisezimmer, Jagd- und Frühstückszimmer, Nibelungenzimmer, Kunsthalle und dem Kneipzimmer in den eine Etage darunter liegenden Wirtschaftsbereich, wo früher eine große Küche eingerichtet war.

Den Treppen wieder nach oben folgend eröffnet sich in der 2. Etage die Privatebene, die neben dem Privatappartement des Schlossherren Stephan von Sarter auch das Ehrenfremdenappartement beherbergt.

Über die Treppenhäuser besteht auch Zugang zur Ferienwohnung im oberen Stockwerk des Schlosses. Hinter einer im dortigen Flur verschlossenen Tür führen Wege zu einer Balustrade samt einer Orgel-Attrappe, zum Dachstuhl, zum Uhrenzimmer und in den Hauptturm. Das Schloss hat einige Geheimnisse zu bieten - im sofort Sichtbaren ebenso wie im Verborgenen.

Die Serie Ich sehe was, was du nicht siehst... gewährt Lesern Eindrücke von Orten, an die sie sonst nicht kommen. Diesmal geht es in die verborgenen Räume von Schloss Drachenburg.

Einblicke in Schloss Drachenburg