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Wichtige Beschlüsse im Bauausschuss: Radweg in Königswinter soll ausgebaut werden

Wichtige Beschlüsse im Bauausschuss : Radweg in Königswinter soll ausgebaut werden

Der Königswinterer Bauausschuss hat einige wichtige Entscheidungen getroffen. So soll der Radweg an der L 268 ausgebaut und an zentralen Standorten im Stadtgebiet Stromverteilerkästen aufgestellt werden.

Mit 14 Vorlagen der Verwaltung und fünf Anträgen der Fraktionen sowie der Arbeitsgruppe „Radwege“ hatte sich der Bau- und Verkehrsausschuss in seiner öffentlichen Sitzung zu beschäftigen. Dabei gab es einige bemerkenswerte Beschlüsse:

Kein Ausbau Flurweg: Die Straße in Oberpleis wird vorerst nicht ausgebaut. Der Ausschuss nahm seinen früheren Beschluss zurück, den Flurweg nach der Planung eines Ingenieurbüros umzusetzen und schob die auch im Haushalt berücksichtigte Maßnahme auf unbestimmte Zeit. Grund sind die explodierenden Baukosten. Die Verwaltung soll den Markt weiter beobachten. Die Grundstückseigentümer hatten in einem Brief an die Stadt angeführt, dass die Anliegerkosten von der Haushaltssatzung 2017 mit 56 000 Euro bei Gesamtkosten von 120 000 Euro über den Beschluss des Ausschusses im Jahr 2017 mit 114 000 Euro (Gesamtkosten 198 000 Euro) bis zur Bürgerinformation im Juni 2018 auf knapp 125 000 Euro (Gesamtkosten 217 000 Euro) gestiegen seien. Sie sprachen von „einer Irreführung der Anlieger“.

Hoffnung auf schnellen Ausbau

Radweg an der L 268: Der Ausschuss nahm einen erst nach der Ladungsfrist eingereichten Antrag der Arbeitsgruppe „Radwege“ und des ADFC auf die Tagesordnung, weil die berechtigte Hoffnung auf den Ausbau eines Radweges an der L 268 zwischen Oberdollendorf und Heisterbacherrott besteht. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, mit den zuständigen Behörden zu verhandeln, damit der Radweg schnellstmöglich gebaut wird. Zuständige Behörde ist die Bezirksregierung, deren Verkehrskommission nach Kenntnis von CDU-Ratsmitglied Franz Gasper im Oktober über Maßnahmen beschließt. „Wir dürfen hoffen, dass wir zusätzlich bereitgestellte Mittel bekommen“, sagte Gasper. Für den rechtsrheinischen Regierungsbezirk stehen demnach Mittel in Höhe von 600.000 Euro bereit.

Öffentliche Stromverteilerkästen

Stadt stellt Strom bereit: Die Stadt stattet nach einem Beschluss des Ausschusses zentrale Stellen mit Stromverteilerkästen für öffentliche und private Veranstaltungen aus. Als Standorte sind der Parkplatz Dollendorfer Straße/Oelbergstraße in Heisterbacherrott, der Parkplatz Fährstraße/Bürgerpark in Niederdollendorf, der Parkplatz Vünftzailplatz in Vinxel, der Parkplatz Heisterbacher Straße/Bergstraße in Oberdollendorf und der Parkplatz Schulstraße/Laubenweg in Eudenbach vorgesehen. Dem Beschluss war der Wunsch der Wochenmarktbetreiber in Heisterbacherrott nach einer Stromversorgung vorausgegangen. Auf einen Ausschussbeschluss hin hatte die Verwaltung die am stärksten frequentierten Plätze in der Stadt geprüft, inwieweit die Nutzungsmöglichkeiten von Strom, Wasser, Abwasserentsorgung sowie Installation von Maibäumen dort gegeben sind oder wie dieses sichergestellt wird. Die Beschaffung von Strom hat sich dabei als das größte Problem herausgestellt.